Ausgelagerte Arbeitsplätze

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Was sind ausgelagerte Arbeitsplätze?

Ausgelagerte Arbeitsplätze sind ein Angebot für Menschen mit Behinderung, die das Interesse und die Fähigkeiten haben, auf Arbeitsplätzen des allgemeinen Arbeitsmarktes mit Kolleginnen und Kollegen ohne Behinderung zusammenzuarbeiten.

Das Franziskuswerk Schönbrunn hat mit seiner, nach § 136 SGB IX anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) den Auftrag, Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben einzugliedern bzw. die Teilhabe am Arbeitsleben sicher zu stellen. Unsere WfbM bietet deshalb berufsfördernde Bildungsmaßnahmen sowie Beschäftigung und berufliche Qualifizierungsmaßnahmen zur Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt an.

Im Rahmen des beruflichen Stufenkonzeptes stellen ausgelagerte Arbeitsplätze die Nahtstelle zum Allgemeinen Arbeitsmarkt dar.

Angelika A. an Ihrem Arbeitsplatz im Seniorenheim

Einen ausgelagerten Arbeitsplatz gibt es beispielsweise in einem Seniorenwohn- und -pflegeheim in der Umgebung. Zu den Aufgaben gehört die Unterstützung des Pflegeteams beim Essen eingeben, beim Tischdecken oder Abräumen. Nach und nach kann immer mehr Eigenverantwortung übernommen werden, z.B. für die Getränketheke und die Ausgabe von Getränken an die Senioren. 

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Übereinkommen der Vereinten Nationen (UN-Konvention) über die Rechte von Menschen mit Behinderung zum Thema Arbeiten:

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UN-Konvention zu Thema Arbeit

Übereinkommen der Vereinten Nationen (UN-Konvention) über die Rechte von Menschen mit Behinderung zum Thema Arbeiten

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Menschen mit Behinderung sollen dort arbeiten, wo alle anderen Menschen auch arbeiten.

Zum Beispiel sollen Menschen mit Behinderung auch in Firmen, Ämtern und Fabriken arbeiten können.

Menschen mit Behinderung sollen selber entscheiden, wo sie arbeiten wollen.

Zum Beispiel, ob sie mit Menschen ohne Behinderung zusammen in einer Firma arbeiten wollen.

Oder, ob sie in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten wollen.

Wo gibt es Ausgelagerte Arbeitsplätze?

Grundsätzlich kann in jedem Betrieb, in jeder Einrichtung und Organisation ein ausgelagerter Arbeitsplatz eingerichtet werden. Auch wenn die Person außerhalb einer WfbM (Werkstätte für Menschen mit Behinderung) tätig ist, behält sie den Status als "Werkstattbeschäftigte/r" - mit allen Rechten und Pflichten. Derzeit bietet das Franziskuswerk ausgelagerte Arbeitsplätze in einem Reitstall, in Seniorenpflegeheimen, Lebensmittelmärkten, einem Großhandel für Landmaschinenersatzteile, einer Landschaftsgärtnerei und einer Gaststättenküche.

Auf "arbeitsmarktnahen" Arbeitsplätzen können die Beschäftigten unter realen Arbeitsbedingungen berufspraktische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen erwerben.

Marc L. ist stolz auf seine Arbeit auf dem Pferdehof in der Nähe seines Wohnortes. Ausmisten, Schubkarren fahren, kehren und Pferdepflege sind seine Hauptaufgaben. Am liebsten führt er die Pferde von und zur Koppel. Nach einem dreimonatigen Praktikum hat sich der Familienbetrieb für die Einrichtung eines ausgelagerten Arbeitsplatzes entschieden. Herr L. arbeitet nun bereits seit 2 Jahren in seinem "Traumjob".