Das Palliativteam

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Der heilige Franziskus nennt ihn liebevoll "Bruder Tod". Die Lebenszeit kurz bevor der Tod das Leben in Besitz nimmt, nennen wir Sterben. Doch wie muss diese Zeit des Sterbens aussehen, diese letzte Lebenszeit, um den Tod als "Bruder" bezeichnen zu können?

"Ich lass Dich nicht allein..."
Sterbebegleitung im Sinne des Hospizgedankens bedeutet: Jemandem eine Herberge zu geben und ihn als Gast zu sehen.

"Wenn nichts mehr getan werden kann, ist dennoch viel zu tun..."
Sterbebegleitung im Sinne des Palliativgedankens bedeutet: Ummantelt sein.

Das zentrale Ziel der Hospiz- und Palliativarbeit ist: "Das Leiden Sterbenskranker zu lindern, ihnen das Verbleiben in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen und auch den Mitarbeiter/innen und Angehörigen beizustehen, um so eine Kultur von Sterben und Leben zu fördern".

Sterbende Menschen sollen in Ruhe in ihrem Lebensumfeld integriert beiben. Sie sollten nicht durch kurzfristige Verlegungen in Kliniken irritiert werden, sondern eine fachlich qualifizierte, einfühlsame und entlastende Begleitung hier im Haus erleben.


Dem Palliativteam Schönbrunn gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen an, um auf die verschiedenen Wünsche Sterbender eingehen zu können. Neben den Seelsorgern gehören auch Ärzte, Pflegefachkräfte und Psychologen zum Team, eine Schwester der Kongregation übernimmt in den letzten Stunden im Leben eines Menschen die Sitzwache.

Durch das interdisziplinäre Team ermöglichen wir:

  • Beratung im Umgang mit verschiedenen Situationen
  • Information und Aufklärung über die Möglichkeiten im Franziskuswerk Schönbrunn
  • Vermittlung zwischen Schnittstellen z.B. Elisabeth Hospizverein, Ehrenamtliche, Ärzte usw.
  • Pflegerische Möglichkeiten
  • Begleitung in der letzten Lebensphase
  • Unterstützung und Beistand für Angehörige und Mitarbeiter/innen
  • Austausch und Einbeziehung von Schmerztherapie durch Fachärzte
  • Hilfestellung beim Erkennen der Wünsche und Bedürfnisse des Sterbenden
  • Bereitstellung von Hilfsmitteln
  • Hilfe bei ethischen Entscheidungen und Behandlungsentscheidungen am Lebensende
  • Organisation von Sitzwachen durch Ordensschwestern
  • Seelsorgerische Begleitung
  • Umfangreiche, individuelle fachliche Beratung
  • Linderung durch physiotherapeutische Maßnahmen