Wohnen in der Region Dachau

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Wohnen ist vielfältig

Menschen mit Behinderung wohnen im Landkreis Dachau im Grünen oder auch in größeren Städten.

Für Menschen mit Behinderung, die nicht in Schönbrunn aber einer der Einrichtungen des Franziskuswerks wohnen wollen, bietet das Franziskuswerk Schönbrunn „Wohnen in der Region“ an. Die Wohnungen liegen dann in Wohngebieten, mitten in der Stadt oder Dorf, in einer Doppelhaushälfte, einem Haus oder auch in einem Mehrfamilienhaus. Das Assistenzangebot in diesen Wohnformen richtet sich nach den Anforderungen der betreuten Menschen. Man unterscheidet in diesem Bereich zwischen dem stationären und dem ambulant begleiteten Bereich.


Stationäre Wohnformen in der Region Dachau

Derzeit gibt es 13 Gruppen im sogenannten Wohnen in der Region Dachau, die sich in ihrer Größe und der Art der Assistenz unterscheiden. Die größte davon ist für 13 Menschen mit Behinderung - auch für Rollstuhlfahrer – ausgerichtet. Die kleinste Wohngruppe ist für fünf Bewohner ausgerichtet. Die Wohnformen sind größtenteils angemietete Objekte, z.B. Doppelhaushälften oder freistehende Häuser, bei denen keine größeren Umbauten durchgeführt werden mussten.

Selbstständigkeit und Teilhabe

Das Ziel - Selbstständigkeit und Teilhabe an der Gesellschaft -  wird mit einem individuellen Assistenzgedanken erreicht. So sind einige Wohnformen mit pädagogischem Personal besetzt, wenn die Menschen mit Behinderung vor Ort sind, beispielsweise vor und nach der Arbeit oder am Wochenende. In anderen Standorten sind die MitarbeiterInnen nur stundenweise anwesend. Auch „betreuerfreie“ Tage gibt es in diesem Wohngruppen. In der Nacht gibt es einen Nachtdienst, eine Nachtbereitschaft oder eine telefonische Rufbereitschaft. 

Spezielle Angebote für Mütter mit Behinderung

Eine der Wohngruppen besteht aus zwei Müttern mit einer geistigen Behinderung, die dort mit ihren Kindern wohnen. Dort wird selbstverständlich auch der pädagogische Assistenzgedanke verankert: die Mütter werden in ihren Erziehungsfragen und bei der Alltagsbewältigung unterstützt, bei den Kindern liegt das Augenmerk auf einer ganzheitlichen Entwicklung.


Ambulant begleitetes Wohnen

In zunehmendem Maße hat ein Teil der Menschen mit Behinderung durch veränderte Konzeptionen, sowie durch spezifische Förder- und Lebensbedingungen einen Grad an Selbstständigkeit erreicht, der für sie das Angebot einer anderen, offeneren Form des Wohnens möglich und erforderlich macht.

Assistenz zur Alltagsbewältigung

Im Ambulant Begleiteten Wohnen des Franziskuswerks leben derzeit 33 Menschen mit Assistenzbedarf in 17 unterschiedlichen Wohnangeboten. In den Wohnungen leben Menschen mit Behinderung alleine bzw. in zweier und dreier Wohngemeinschaften. Der Assistenzbedarf wird durch 1-3 Besuche in der Woche unserer AssistenInnen abgedeckt. Es werden dabei Dinge zur Alltagsbewältigung wie Einkauf, Zubereitung von ausgewogenen Mahlzeiten, Freizeitgestaltung und Urlaubsplanung besprochen. Auch bekommen die Menschen Hilfe bei administrativen Angelegenheiten wie z.B. die Beantwortung von Schreiben von Behörden oder der Agentur für Arbeit. Einen großen Teil der Assistenzzeit nehmen Gespräche und Planung ein.

Den Platz im Leben finden

Das Anliegen des Franziskuswerks Schönbrunn ist es, Menschen genau den Platz im Leben zu geben, an dem sie sich wohlfühlen. Teilhabe und Einbindung der Menschen bei der Wohnungssuche ist ein wichtiges Anliegen. Mit dem Projekt „Wohnen wie ICH es mag“ sollen Menschen mit Behinderung darin unterstützt werden, sich selbstständiger zu machen und den Weg in eine der Wohnformen in der Region zu machen.