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24.01.2012

Franziskuswerk Schönbrunn ehrt langjährige Mitarbeiter

Sr. M. Florentine und Sr. M. Domitilla wurden jeweils für 60 Jahre, Sr. M. Stilla , Sr. M. Fabiana, Sr. M. Maximiliana, Sr. M.Heriberta für 55 Jahre und Sr. M. Petra für 45 Jahre treuer Dienste geehrt.

Beim traditionellen Neujahrsempfang des Franziskuswerkes und der Kongregation der Franziskanerinnen sind langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt worden. Mit 40 Jahren ist Mario Renner der dienstälteste Mitarbeiter in Schönbrunn, der für die DSI, eine Tochterfirma des Franziskuswerkes, in der Abfall- und Wertstoffentsorgung tätig ist. Auch einige Schwestern der Franziskanerinnen von Schönbrunn wurden für ihre langjährige Ordenszugehörigkeit geehrt: Sr. M. Florentine und Sr. M. Domitilla für 60 Jahre, Sr. M. Stilla , Sr. M. Fabiana, Sr. M. Maximiliana, Sr. M.Heriberta für 55 Jahre und Sr. M. Petra für 45 Jahre Ordenszugehörigkeit. Schwester Benigna Sirl, die Generaloberin der Franziskanerinnen von Schönbrunn, dankte in ihrer Ansprache den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Sie sind die zentralen Säulen in der Kongregation und im Franziskuswerk“.

„Mit unserer neuen Struktur sind wir gut aufgestellt für die Aufgaben und Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft“, so Sr. Benigna weiter. „Es gilt, eine Zielperspektive für die Teilhabe, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu erarbeiten. Diese Dringlichkeit ergibt sich aus dem Grundgesetz, den Gleichstellungsgesetzen und der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung.“ Der Geschäftsführer des Franziskuswerks, Markus Tolksdorf, schloss sich dieser Einschätzung an: „Behindertenarbeit im Franziskuswerk muss in Zukunft viel stärker Arbeit in der Gemeinde, in der Kommune und im Landkreis sein. Das bedeutet nicht, dass wir unser Angebot noch mehr ausweiten wollen, aber wir brauchen mehr und verschiedene Formen, wo und wie wir Angebote für Menschen mit Behinderung machen wollen.“ Alle Angebote des Franziskuswerkes hätten nur dann eine Chance, wenn man mit dem Anstaltsgedanken und mit dem Denken in Begriffen wie Heim oder Wohnheim radikal breche. Der gesamte Ort Schönbrunn solle Heimat werden für alle Menschen. „An dieser Vision wollen wir uns in Zukunft orientieren.“

Um diese Vision umzusetzen sind bereits konkrete Projekte auf den Weg gebracht. So wird noch in diesem Jahr vom Arbeitskreis Unterstützte Kommunikation das System „Cabito“ eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Computersystem, das per Touchscreen gesteuert wird und an verschiedenen Orten in Schönbrunn installiert werden soll. Damit ist es den Bewohnerinnen und Bewohnern möglich, Informationen jederzeit abzurufen, beispielsweise über den Speiseplan, Öffnungszeiten oder Veranstaltungen. Die Informationen sind mit Piktogrammen versehen und verfügen über eine Sprachausgabe, sodass sie für alle und jeden leicht verständlich sind. „Mit dem Informationssystem für unsere Bewohnerinnen und Bewohner bekommen diese ein ganzes Stück mehr Selbstbestimmung, denn nur wer etwas weiß, kann auch eigenständig entscheiden, was er möchte und was nicht.“