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16.09.2013

„Raummodule, nicht Container!“

Steffen Hanus (Fa. Theisen), Michaela Streich, Dirk Schlitzkus (Fa. Theisen), Georg Blaser, Sr. M. Gabriele Konrad und Roland Knöferl (v.l.n.r.) freuen sich über die neuen Raummodule.

„Berufe der Eingliederungshilfe sind beliebt. Dass wir extra anbauen mussten, ist dafür ein ganz deutliches Zeichen“, sagte Georg Blaser, Leiter der Akademie Schönbrunn, bei der Einweihung der neuen Raummodule im Garten hinter der Akademie. Raummodule? „Container darf ich nicht sagen, das stimmt nicht ganz, und immerhin das habe ich schon gelernt“, sagte er mit einem Schmunzeln zu den rund 150 anwesenden Schülerinnen und Schülern und den Gästen der Firma Theisen, die die Module aufgestellt hat. Und tatsächlich: Auf den ersten Blick von außen sehen die Raumodule aus wie ganz normale Baucontainer, wie man sie von jeder großen Baustelle kennt. Beim näheren Hinsehen stellt man allerdings fest, dass sie aus Holz gebaut sind. Und wenn man die Module betritt, wird schnell deutlich, was der große Unterschied ist: „In den Modulen herrscht ein Raumklima, wie man es normalerweise in einem Holzhaus hat. Das hat mit einem Metallcontainer nichts mehr zu tun“, sagte Roland Knöferl, der die Aufstellung der Module von Seiten des Franziskuswerks begleitet hat.

Einer der beiden Klassenräume wird für ganz normalen Unterricht genutzt werden, in dem anderen ist ein sogenannter Pflegeschulungsraum eingerichtet. Die Ausstattung ist natürlich auf dem Stand der Technik: moderne Möbel, fest eingebauter Beamer und natürlich eine entsprechende Klimaanlage. „Die Schülerinnen und Schüler jedenfalls fühlen sich sehr wohl und freuen sich immer wenn sie ‚im Garten‘ Unterricht haben“, sagt Georg Blaser. Die Raummodule bleiben nun zunächst für fünf Jahre dort stehen. Anschließend wird geschaut, ob sie noch benötigt werden. Denn: Obwohl sie aus Holz sind, sind sie nur als temporäre Bauten gedacht. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, werden sie auseinandergebaut und wieder abtransportiert.