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01.08.2019

Seidenath zu Besuch in der Werkstatt für behinderte Menschen – Steckerleis für alle

Bernhard Seidenath (2 vl.), Stimmkreisabgeordneter des Landkreises Dachau im Bayerischen Landtag, und Valentin Schmitt, Geschäftsbereichsleiter WfbM im Franziskuswerk Schönbrunn, mit einer Arbeitsgruppe.

Seit der Aktion „Rollentausch“ 2008, bei der Seidenath einen Tag in der Arbeitsgruppe Lohnfertigung 5 mitarbeitete, kommt er einmal im Jahr mit einer großen Tasche Steckerleis zu einem Besuch vorbei.

Seidenath und Schmitt, Geschäftsbereichsleiter Arbeit & Förderung im Franziskuswerk Schönbrunn, tauschten sich in lockerer Atmosphäre über die Fortschritte und Weiterentwicklung der WfbM aus. So konnte Schmitt berichten, dass die Aufträge für zwei Arbeitsgruppen durch die Verlegung des MAN-Zentrallagers von Dachau nach Salzgitter durch neue Verpackungs- und Fertigungsaufträge regionaler Betriebe sehr gut kompensiert werden konnten. Damit wurde erreicht, dass die Beschäftigten der WfbM weiterhin eine gute Auslastung haben und so die Möglichkeiten haben, in die „Übergangsgruppe Arbeitsmarkt“ zu kommen. In dieser Gruppe werden Menschen mit Behinderung in Form von Schulungen und Praktika gezielt auf einen Arbeitsplatz in Unternehmen des sogenannten 1. Arbeitsmarktes vorbereitet. Seidenath freute sich zu erfahren, dass dadurch inzwischen 20% der hier tätigen Menschen mit Behinderung in Betrieben im Landkreis tätig sind. U.a. hat eine neue Ausrichtung der WfbM und der Integrationstag (www.integrationstag.de), der jährlich im Mai von regionalen Betrieben in Zusammenarbeit mit dem Franziskuswerk durchgeführt wird, zu diesem Erfolg beigetragen.

Valentin Schmitt stellte bei dieser Gelegenheit die aktuellen Kundenzufriedenheitsbefragungen vor, die die WfbM im Rahmen des Qualitätsmanagements regelmäßig erstellt. Die Ergebnisse bestätigen den Erfolg des eingeschlagenen Weges und sind auch ein wichtiges Signal für weitere interessierte Betriebe im Landkreis.

Über das mitgebrachte Steckerleis von Seidenath freuten sich die Beschäftigten und ließen es sich nach gemachter Arbeit schmecken.