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21.11.2013

Übungsanlage für Brandmeldeanlagen an Kreisfeuerwehren übergeben

Markus Holl: „Feuerwehren sind nicht nur wichtiger Sicherheitsfaktor“

 

 

Rund 30 verantwortliche Feuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis Dachau waren am 21. November 2013 der Einladung des Franziskuswerks und der Kongregation nach Schönbrunn gefolgt. Unter ihnen waren Kreisbrandrat Heinrich Schmalenberg, die Kreisbrandinspektoren, viele Kreisbrandmeister und die Kommandanten der umliegenden Feuerwehren. Der Grund für den Besuch war die Vorstellung einer Übungsanlage für Brandmeldeanlagen, die von der Firmen Esser Honeywell und Atzinger Elektroanlagen sowie der Kongregation der Franziskanerinnen von Schönbrunn gespendet wurde. Der Brandschutzbeauftragte des Franziskuswerks Schönbrunn, Roland Knöferl, präsentierte die Anlage den anwesenden Feuerwehrverantwortlichen: „Die Anlage kann verschiedene Alarmierungen simulieren. Dadurch können die Feuerwehren im Landkreis Dachau an den verschiedenen Elementen einer Brandmeldeanlage üben, wie die Einsatzorganisation im Ernstfall am effektivsten gestaltet werden kann. Dem Modell liegt die Brandmeldeanlage von Schönbrunn zu Grunde, denn durch deren Größe können auch komplexe Szenarien simuliert und geübt werden.“

 

Heinrich Schmalenberg dankte den Spendern und betonte, wie wichtig realitätsnahes Üben für die Feuerwehren ist: „Die Anlage werden wir im ganzen Landkreis nutzen, um die verschiedenen Alarmierungsszenarien und den Umgang mit den Brandmeldeanlagen zu üben. Die Anlage ist technisch ausgefeilt. Darum werden uns andere Landkreisfeuerwehren sicher beneiden.“ Markus Holl, Vertreter der Geschäftsführung des Franziskuswerks Schönbrunn legte den Fokus auf die besondere Funktion der freiwilligen Feuerwehren und den Dienst, den sie in der Gesellschaft leisten: „Die Feuerwehren sind nicht nur ein wichtiger Sicherheitsfaktor, sondern auch ein wichtiger Bestandteil eines jeden Gemeinwesens. Und wer weiß: Vielleicht ergeben sich ja auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit außerhalb des Brandschutzes.“

 

Der Brandschutz spielt im Franziskuswerk im Landkreis Dachau und in den Gebäuden in Schönbrunn eine wichtige Rolle. „Allein in Schönbrunn haben wir in 17 Gebäuden eigene Brandmeldeanlagen, die über eine Brandmeldezentrale vernetzt sind. Diese ist direkt an die Leitstelle der Feuerwehr angeschlossen. Wir versuchen außerdem immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein und machen mehr, als uns gesetzlich vorgeschrieben ist. Beispielsweise ist auch die Feuerwehr Schönbrunn mit einer eigenen Anzeige der Brandmeldezentrale ausgerüstet, was im Ernstfall drei bis vier lebensrettende Minuten bringen kann“, sagte Roland Knöferl bei der technischen Einführung.

 

Der Ort Schönbrunn hat eine eigene freiwillige Feuerwehr. Rund 20 Schönbrunner sind aktiv in der Feuerwehr engagiert, tagsüber werden sie von Mitarbeitern des Franziskuswerks und der Kongregation verstärkt. Insgesamt wohnen am Ort rund 800 Personen, davon rund 600 Menschen mit Behinderung in einer der Einrichtungen des Franziskuswerks.