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27.08.2019

Umweltbildung im Kita St. Vinzenz in Markt Indersdorf

(hintere Reihe, v.r.n.l.) Dr. Helga Bilden, Ortsvorsitzende des Bund Naturschutz Markt Indersdorf, Sebastian Wacht, EMAS-Beauftragter des Franziskuswerks und Karin Heep, die Leiterin des Kitas St. Vinzenz freuen sich mit den Erzieherinnen und Erziehern und den Kindern über den umgestalteten Eingangsbereich „ihres“ Kindergartens.

Ein Mix aus bunt blühenden ein- und mehrjährigen Pflanzen und Stauden begrüßt seit Ende Juli 2019 die Kinder des Kindergartens St. Vinzenz in Markt Indersdorf. Im Eingangsbereich und einem Teil des Gartens wurde die nicht blühende Bepflanzung gegen Pflanzen ausgetauscht, die für Bienen und Kleinstlebewesen nützlich sind.

Für Sebastian Wacht, dem EMAS-Beauftragten im Unternehmen, ist dies ein wichtiger Schritt zur Umweltbildung: „Kindergartenkinder sind die wichtigste Zielgruppe für nachhaltigen Umweltschutz und den Erhalt der Artenvielfalt für die kommende Generation. Es ist uns deshalb sehr wichtig, für und mit den Kindern den Eingangsbereich und den Garten so zu gestalten, dass sich dort eine hohe Biodiversität entwickeln kann und Lebensraum für viele Arten von Klein- und Kleinstlebewesen geschaffen wird. Neben den verschiedenen Pflanzen haben wir deshalb auch Totholzecken und Flächen mit Rindenmulch eingerichtet. So sollen möglichst viele Tiere und Insekten Nahrung finden. “

Unterstützung bei der Auswahl der Pflanzen hat Dr. Helga Bilden, die Ortsvorsitzende des Bund Naturschutz in Markt Indersdorf, geleistet. Die umgestalteten Flächen werden künftig als „grünes Klassenzimmer“ für die Umweltbildung dienen und so bei den Kindern eine nachhaltige und umweltbewusste Entwicklung fördern. Das Projekt soll auf alle weiteren Kitas und Schulen in der Trägerschaft des Franziskuswerks erweitert werden. Es wurde von der Sparkassenstiftung finanziell unterstützt.