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23.03.2017

Viktoria-von-Butler-Stiftung übernimmt Umweltverantwortung

Das Umweltteam (UT) mit Thorsten Grantner und den beiden Stiftungsvorständen Markus Tolksdorf und Markus Holl. V.l.n.r.: Claudia Fuhrmann (UT), Martin Humml (UT), Sebastian Wacht (Umweltmanagementbeauftragter der VBS), Johannes Bahl (UT), Thorsten Grantner (Umweltgutachter Omnicert), Markus Holl (Vorstandsmitglied der VBS), Rebekka Maier (UT), Markus Tolksdorf (Vorstandsvorsitzender der VBS), Kathrin Schlesinger (UT).

Zwei Tage lang wurden die Viktoria-von-Butler-Stiftung (VBS) und ihre Tochterunternehmen, darunter die Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH (FWS), einer strengen Begutachtung durch Thorsten Grantner, Umweltgutachter von Omnicert, unterzogen – nun haben sie die Erstvalidierung nach EMAS-Kriterien bestanden.

Grantner lobte in seinem Resümee den Umweltmanagementbeauftragten (UMB) der VBS, Sebastian Wacht, und sein Umweltteam: „Sie haben in einem Jahr sehr viel geleistet und ein aussagekräftiges Bild über ihr Unternehmen erstellt. Man merkt, dass die Schöpfung in ihrem Unternehmen schon immer ein großes Thema war – deshalb machen sie intern schon sehr viel, das nach außen aber bisher nicht dargestellt wird. Und ich habe den Eindruck gewonnen, dass ihre interne Kommunikation sehr stark ist und jeder weiß, was sie hier mit EMAS vorhaben.“ Grantner sieht ein hohes Energie-Einsparpotenzial und freut sich über neue, ökologische Prüfkriterien beim Beschaffungswesen. Ein Novum sei die Umwelterklärung in einfacher Sprache: „Das ist die erste Umwelterklärung in einfacher Sprache deutschland-, wenn nicht gar europaweit. Damit stellen sie Teilhabe und Teilgabe sicher und haben dennoch die Norm inhaltlich voll erfüllt.“

„Mit der erfolgreichen Erstvalidierung haben wir ein Grundgerüst geschaffen, das nun mit Leben gefüllt werden muss.“ erläuterte UMB Sebastian Wacht die Arbeit seines Umweltteams und stellt die weiteren Schwerpunkte vor: „Wir werden in den nächsten Jahren unsere Datenbasis kontinuierlich ausbauen, um Energiefresser identifizieren zu können und durch energiesparende Geräte auszuwechseln, und wir werden die Umweltbildung bei unseren Nutzerinnen und Nutzern, Schülern, Mitarbeitenden und Lieferanten forcieren. Damit möchten wir möglichst alle Menschen in unserer Organisation und auch solche, die mit uns kooperieren oder zusammenarbeiten, einbinden. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Einbindung der angemieteten Objekte in das EMAS-System sein.“

Zu guter Letzt dankte Vorstandsvorsitzender Markus Tolksdorf Grantner und dem Umweltteam: „Sie alle haben hervorragende Arbeit geleistet und in der kurzen Zeit mit viel Herzblut und einem ruhigen, soliden und klarem Vorgehen die Validierung geschafft. Dafür ihnen Allen ein herzliches Dankeschön!“

EMAS ist das Umwelt-Gütesiegel der Europäischen Union und steht für Eco-Management and Audit Scheme. Mit der Einführung und Aufrechterhaltung eines Umweltmanagements will sich die VBS mit ihren Tochterunternehmen der Verantwortung gegenüber der Umwelt stellen. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen und der Schutz der Schöpfung sind der VBS sehr wichtig, ebenso wie, alle Mitarbeitenden und Nutzer ihrer vielfältigen Angebote aktiv in den Umweltprozess mit einzubinden und sie so für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.