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Ausgleichsabgabe

Die Werkstatt für behinderte Menschen des Franziskuswerk Schönbrunn bietet Ihnen Dienstleistungen und Produkte höchster Qualität zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis.

 

Der Gesetzgeber hat zur Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen einen zusätzlichen wirtschaftlichen Anreiz geschaffen.

Arbeitgeber, die durch Aufträge an WfbM zur Beschäftigung behinderter Menschen beitragen, können 50% des auf die Arbeitsleistung der Werkstatt entfallenden Rechnungsbetrages (Gesamtbetrag abzüglich Materialkosten) auf ihre Ausgleichsabgabe anrechnen.

Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten sind gesetzlich verpflichtet auf 5% der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Wenn Arbeitgeber diese Quote nicht erfüllen, entrichten sie für jeden unbesetzen Schwerbehindertenarbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe.

Zum Beispiel: Ihr Unternehmen hat 100 Beschäftigte, davon 2 schwerbehinderte Mitarbeiter. Ihre Beschäftigungsquote schwerbehinderter Mitarbeiter beträgt demnach 2%. Sie wären aber verpflichtet 5 schwerbehinderte Mitarbeiter zu beschäftigen (5%). Sie bezahlen eine jährliche Ausgleichsabgabe für die 3 unbesetzten Schwerbehindertenarbeitsplätze, also 3 x 2.640€ = 7.920 €

Ihr Unternehmen kann die Ausgleichsabgabe reduzieren, wenn Sie in unserer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen einkaufen oder Produkte fertigen lassen.

Höhe der jährlichen Ausgleichsabgabe in € pro unbesetzten Pflicharbeitsplatz

Beschäftigungsquote schwerbehinderter Mitarbeiter über 5% 3 - 4,99% 2 - 2,99% 0 - 1,99%
Anzahl der Arbeitnehmer gesamt        
unter 20 0 0 0 0
20 - 39 0 1.500,- 1.500,- 1.500,-
40 - 59 0 1.500,- 1.500,- 2.640,-
über 59 0 1.500,- 2.640,- 3.840,-

Gut zu wissen...

Auch mit der Einstellung eines Mitarbeiters mit Behinderung unserer WfbM können Sie Ihre Ausgleichsabgabe reduzieren

Quelle

Bundesteilhabegesetz - BTHG §§ 154 - 162 (Beschäftigungspflicht der Arbeitgeber)