Aus der Chronik

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Die Altarweihe nahm der damalige Kardinal Joseph Ratzinger am 25. August 1985 vor.
Die Schwestern der Kongregation beim Auszug nach dem feierlichen Gottesdienst.
Die Kirche St. Josef ist einer der Mittelpunkte des dörflichen Lebens in Schönbrunn.

Altarweihe mit Kardinal Joseph Ratzinger 1985

Zu einem ganz besonderen Ereignis war der damalige Kardinal Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI, in den 80er Jahren zu Gast in Schönbrunn. Damals wurden die Restaurierungsarbeiten der Kirche St. Josef im Zentrum von Schönbrunn abgeschlossen und der neue Altar eingeweiht am 25. August 1985 eingeweiht. Er zeigte damit seine Verbundenheit zu seinem Heimatbistum und weihte gerne den Altar in der Kirche seines Namenspatrons. Eine Tafel an der Ostseite der Kirche erinnert noch heute an dieses Ereignis.

Dem damaligen Direktor Nikolaus Oster lag insbesondere die künstlerisch-theologische Innenausstattung des Baus im Basilika-Stil am Herzen. Der Kirchenraum wurde durch die kunstvolle aber schlichte Gestaltung zu einem Raum, das den Menschen anspricht.

Zuvor hatte Gebäudeuntersuchungen ergeben, dass die gesamte Kirche in bautechnischer als auch in haustechnischer Sicht renoviert werden musste. Dies hatte zur Folge, dass die Holzdecke saniert und neu eingezogen wurde. Der Innenputz war brüchig und rissig, er wurde abgeschlagen und mit reinem Sumpfkalkmörtel neu aufgetragen und ersetzt. Durch den Einbau einer Fußbodenheizung und einer Kirchenbankentlüftung konnte der Kirchenraum einschließlich des Presbyteriums mit großen Juraplatten belegt werden. Das Gestühl wurde entsprechend gestaltet und gänzlich erneuert.

Die künstlerische Ausstattung der Kirche – Tabernakel, Altar, Kreuzweg, das mächtige Kreuz über dem Altar und die lebensgroßen Skulpturen an den Wänden des Presbyteriums und der Kirche – gestalteten Dachauer und Südtiroler Goldschmiede, Bildhauer und Maler.