Inklusionsbemühungen

Die Johannes-Neuhäusler-Schule Schönbrunn führt viele Projekte oder dauerhafte Aktionen zur Umsetzung des Inklusionsgedankens wie ihn die UN-behindertenrechtskonvention und die Vision 2030 des Franziskuswerks fordert:

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Partnerklassen

Partnerklassen sind Klassen einer Förderschule, die an einer allgemeinen Schule eingerichtet werden. Damit sollen die Möglichkeiten gemeinsamen Unterrichts sowie die Voraussetzungen zu sozialem Lernen im außerunterrichtlichen und außerschulischen Bereich von nichtbehinderten und behinderten Schülerinnen und Schülern verbessert werden. Derzeit sind 5 Partnerklassen an 4 verschiedenen Regelschulen angegliedert.

Im Grundschulstufenbereich wird je eine Klasse in der Grundschule Röhrmoos, der Grundschule Bergkirchen und der Grund- und Mittelschule Hebertshausen unterrichtet. Eine Mittelschulstufenklasse ist der Grund- und Mittelschule Haimhausen angegliedert. Eine weitere Mittelschulstufenklassen befinden sich in der Grund- und Mittelschule Hebertshausen.

Schulprofil Inklusion

Seit Oktober 2015 darf sich die Johannes-Neuhäusler-Schule "Schule mit dem Profil Inklusion" nennen.

Inklusive Theater-AG

Mit überschießender Begeisterung kamen die Schüler und Lehrerinnen unserer inklusiven Theater-AG im vergangenen Schuljahr von den oberbayerischen Theatertagen der Grund-, Mittel- und Förderschulen (Waldkraiburg) zurück. Ein Jahr intensive Zusammenarbeit mit Schülerinnen der Mittelschule Bergkirchen wurden belohnt durch die vielseitige Anerkennung einer kritischen Zuschauerschaft. Aber auch Zuhause auf dem Dorffest in Schönbrunn und dem Sommerfest in Bergkirchen ernteten wir Applaus für unser selbst ausgedachtes Theaterstück „Miska muska Hexenzauber“.

Deswegen war allen klar, dass wir dieses Projekt wiederholen mussten. Jede Woche bringt ein Kleinbus Schüler aus der Mittelschulstufe nach Bergkirchen zum Nachmittagsunterricht. Auf spielerische Weise werden Erfahrungen zu Körper, Gruppe, Umgang mit Objekten und Sprache gesammelt. Besonders die körperbetonten und spielerischen Elemente der Übungen sprechen Interesse und Bedürfnisse beider Schülergruppen gleichermaßen an. Beim Ausdenken von Szenen kann sich jeder einbringen und die Gruppe wächst immer besser zusammen.

Unsere Vorhaben für dieses Schuljahr sind:

  • der Besuch einer Theateraufführung des Gärtnerplatztheaters (inklusive Besuch eines Workshops dortiger Theaterpädagoginnen)

  • die Teilnahme an den Bayerischen Theatertagen der Grund-, Mittel- und Förderschulen in Bayreuth

Trommelgruppe

Im April 2016 startete ein weiterer Durchlauf des integrativen Trommelprojekts, der schuljahresübergreifend bis Januar 2017 läuft. Immer mittwochs fahren fünf Schüler aus Mittel-und Berufsschulstufe der JNS zusammen mit Schulbegleitern und einer Lehrkraft nach Markt Indersdorf. Frau Kreitmair, Musiklehrerin am Gymnasium Markt Indersdorf, leitet hier das P-Seminar „Musiktherapie“. Zehn SchülerInnen der 11. Klasse gestalten mit Hilfe ihrer Lehrerin die etwa 60minütigen Einheiten, bei denen gemeinsam musiziert wird. Zu den Angeboten gehören kurze Percussion- und Rhythmusspiele, Klanggeschichten und auch freies Improvisieren und Ausprobieren neuer Instrumente. Zum Abschluss des Schuljahres 2015/16 konnte ein Auftritt im Seniorenheim „pro seniore“ in Ebersbach realisiert werden, der gut von den Bewohnern besucht war.

Mausical 2

Es ist schon eine kleine Tradition, dass Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Markt Indersdorf und der Johannes Neuhäusler Schule im zweiten Schulhalbjahr gemeinsam ein Konzert gestalten.

Im vergangenen Schuljahr hat das Orchester des GMI die Kinder der Grundschulstufenklassen von Frau Opl und Frau Hallmann bei der Aufführung des „Mausical 2“ begleitet. Nach der Pause traten Solisten auf, die mit ihrem Können das Publikum begeisterten.

Jetzt stellt sich wieder die Frage: „Was machen wir das nächste Mal?“ Und obwohl es - wie in jedem Jahr - zunächst weder Ideen noch Pläne gibt, bleibt zu hoffen, dass es wieder ein gemeinsames Sommerfest geben wird. Denn ein Fest waren die Konzerte bisher immer.