Unsere Leitziele

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Unser Leben ist geschenktes, einmaliges Leben. Es ist die Aufgabe eines jeden Menschen sein Leben zu leben und zu gestalten. Jeder Mensch braucht dazu aber auch entsprechende Bedingungen, um sein Leben in Würde leben zu können.

Was ist es, was unser Leben wertvoll macht? Menschen brauchen das Gefühl irgendwo beheimatet zu sein. Es ist wichtig sagen zu können: Hier ist mein Platz, hier gehöre ich hin.

Einen solchen Ort finden wir da, wo wir uns wohl und geborgen fühlen können. Dort, wo wir lernen dürfen, Arbeit finden und in unseren Fähigkeiten gefördert werden, haben wir die Möglichkeit uns selbst zu entwickeln und die Welt zu entdecken. Dort, wo wir sein dürfen wie wir sind und unser eigenes Leben leben können, ohne dass andere willkürlich über uns bestimmen, nur dort können wir uns selbst finden.

Damit Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen können, brauchen sie unsere Hilfe. Das pädagogische Konzept und die Leitziele beschreiben die Hilfe im Franziskuswerk ganz konkret.

Wir sind ein Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, d.h. an unserer Schule werden Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung unterrichtet und gefördert. Unsere Grundsätze beinhalten die Förderung der Selbstständigkeit und des Selbstwertgefühls unserer Schülerinnen und Schüler verbunden mit der Teilhabe an möglichst vielen Bereichen gesellschaftlichen Lebens.

  1. Wir legen Wert auf ein gutes Schul- und Lernklima, das geprägt ist von Respekt, Offenheit und Toleranz im Umgang miteinander

  2. Wir stärken in einer ganzheitlichen Erziehung die Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler.

  3. Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler individuell und orientieren uns bei der Auswahl von Unterrichtsinhalten und Lernmethoden an den Bedürfnissen und dem persönlichen Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen.

  4. Wir machen unseren Schülerinnen und Schülern lebenspraktische Lernangebote, mit denen sie ihre Handlungskompetenz erweitern und zunehmend an Selbstständigkeit gewinnen können.

  5. Wir legen Wert auf eine enge Kooperation und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternhaus und außerschulischen Einrichtungen.

  6. Wir sorgen für unsere ständige Weiterbildung und für eine effektive Zusammenarbeit in Teams.

  7. Wir pflegen ein vielfältiges Schulleben nach innen und außen.

  8. Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu religiösem Wahrnehmen, Erleben und Handeln.

Grundgesetz der Johannes-Neuhäusler-Schule

Die Klassen unserer Schule geben sich ein Grundgesetz, das für alle Schülerinnen und Schüler gilt.

 Alle Schüler haben das Recht

  1. in ihrer Menschenwürde geachtet zu werden. Wo sie herkommen, welche Hautfarbe sie haben, wie sie aussehen, welcher Religion sie angehören, ob sie leicht oder schwer behindert sind, spielt dabei keine Rolle.

  2. in Ruhe und ungestört zu lernen und sich aktiv am Unterricht zu beteiligen. Sie können Fehler machen, ohne ausgelacht zu werden.

  3. dass auf ihre Bedürfnisse Rücksicht genommen und ihnen geholfen wird, wenn sie Hilfe benötigen.

  4. sich im Schulhaus sicher zu fühlen, nicht beleidigt, beschimpft oder gar verletzt zu werden.

  5. dass ihre Sachen und ihr Arbeitsplatz sowie das Gemeinschaftseigentum, das von ihnen genutzt wird, nicht beschädigt wird.


Alle Schüler haben die Pflicht

  1. die Meinung und Bedürfnisse des anderen zu achten und ihn nicht zu provozieren oder zu schikanieren, ihn nicht zu beleidigen oder zu beschimpfen sowie ihn nicht zu verletzen.

  2. das Eigentum des anderen wie auch das Gemeinschaftseigentum zu achten und es nicht zu beschädigen.

  3. im Unterricht mitzuarbeiten und andere arbeiten zu lassen, ohne sie zu stören oder zu unterbrechen.

  4. Klassenordnungen und Benimmregeln zu beachten und den Anweisungen der Unterrichtskräfte zu folgen.

  5. sich respektvoll, freundlich und hilfsbereit gegen Mitschüler und Unterrichtskräfte und allen im Haus tätigen Erwachsenen zu verhalten.

  6. die Unterrichtskräfte informieren, wenn jemand belästigt oder verletzt wird.