Komplexe Behinderung – Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf begleiten

Auf einen Blick

Kursnummer
9313053
Termin
21.04.2027 — 22.04.2027
Tages-Uhrzeiten
Mittwoch, 21. April 2027, 9.30 bis 17.00 Uhr, und Donnerstag, 22. April 2027, 9.00 bis 16.30 Uhr.
Anmeldung bis
19.03.2027 (spätere Anmeldung möglich, sofern Plätze frei sind.)
Verbindliche Kosten
Kursgebühr € 320,– (für FWS Mitarbeiter/innen € 0,–), zuzüglich Tagesverpflegung € 38,– / Tag
Ort
Franziskuswerk - W5 Bürgerhaus - 85244 Schönbrunn – https://www.franziskuswerk.de/leben/w5-buergerhaus-cafe-bistro.html
Zielgruppe
Mitarbeitende in Einrichtungen der Behindertenhilfe
Max. Teilnehmerzahl
16

Kursbeschreibung

Menschen mit Mehrfachbehinderung oder schweren kognitiven Beeinträchtigungen stellen Mitarbeitende häufig vor diffizile Fragen und große Herausforderungen. Im Alltag sind verschiedene Entscheidungen zu treffen – häufig stellvertretend, da viele Menschen mit Komplexer Behinderung nicht oder kaum über verbale Fähigkeiten verfügen. Mitarbeitende stehen deshalb in besonderer Verantwortung, die „echten“ Bedürfnisse zu erfassen und die individuelle Begleitung zu organisieren und sicherzustellen. Verschiedene Professionen mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Aufträgen kommen ins Spiel, da der Mensch mit schwerer Behinderung in der Regel auf langfristige Begleitung angewiesen ist und komplexen Unterstützungsbedarf fordert. Diese Komplexität der Lebenssituation, in der sich Personen mit hohem Unterstützungsbedarf befinden, verstellt gelegentlich den Blick auf das Wesentliche.
Zentrale Inhalte der Fortbildung:
Beleuchtung des Zusammenspiels der verschiedenen Bezugssysteme und Berufsgruppen
Abgestimmte Vorgehensweise, die die Bedürfnisse und Wünsche des Menschen mit schweren kognitiven Einschränkungen berücksichtigt
Auftragsklärung und Federführung
Teilhabe und Selbstbestimmung bei Komplexer Behinderung
Zeitgemäße Konzepte und Angebote

Dozenten

Susanne Seelbach

Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Beraterin/Therapeutin (DGSF), langjährige Arbeits- und Führungserfahrung im Kontext Menschen mit Behinderung