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Ein Zuhause zum Wohlfühlen - für Mädchen und Jungen mit geistiger Behinderung

 „Manchmal will ich ganz allein sein, da wird mir alles zu viel“, erzählt die 15-jährige Karla. Das Mädchen mit geistiger Behinderung und einer Autismus-Spektrum-Störung ist sehr geräuschempfindlich und verträgt nur wenig Nähe. Sie muss sich trotzdem ein Zwei-Bett-Zimmer im Kinder- und Jugendwohnheim des Franziskuswerks Schönbrunn mit einem anderen behinderten Mädchen teilen. Daher hat Karla so gut wie keinen Privatbereich und nur wenig Rückzugsmöglichkeit.

Nun sollen die Zwei-Bett-Zimmer einer Wohngemeinschaft zu Einzelzimmern umgebaut werden. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Standards und bieten Jugendlichen wie Karla keinen Platz zum Alleinsein. Auch die Ausstattung der Zimmer und der Gemeinschaftsräume ist in die Jahre gekommen und muss dringend erneuert werden. Verschiedene Entspannungs- und Spielmöglichkeiten sollen geschaffen werden.

Acht Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis einundzwanzig Jahren mit geistiger Behinderung und besonders auffälligen Verhaltensweisen sollen in diese neugestalteten Räume einziehen. Die hell und freundlich eingerichteten Zimmer und Gemeinschaftsräume sind ein wichtiges Mittel zum Üben des Zusammenlebens, aber auch um Rückzug zu ermöglichen.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Stichwort: Ein Zuhause zum Wohlfühlen


Ein Garten für Jung und Alt - einander begegnen und sich betätigen können

 

Garteln Sie gerne? Und ratschen Sie mal gerne mit Ihren Nachbarn übern Gartenzaun oder bei einer Tasse Tee oder Kaffee über aktuelle Gartenthemen? Wenn es nicht gerade die Schnecken sind, die das Gespräch bestimmen, dann die vielen verschiedenen Kräuter und Beeren oder der Salat und die Tomaten, die dieses Jahr besonders gut wachsen.

Alle Menschen, auch Menschen mit Behinderung, ob jung oder alt, nehmen mit allen Sinnen wahr und genießen erntefrisches Obst und knackiges Gemüse aus dem eigenen Garten. Sie lieben duftende, bunte Blumen und Kräuter. Und nach der Ernte sprechen sie auch gerne darüber, was sie selbst angepflanzt und gepflegt haben und gemeinsam essen können.

In einer neuen Wohnanlage in Schönbrunn leben 80 Menschen zwischen 20 und 85 Jahren mit geistiger und teilweise Mehrfachbehinderung. Nächstes Jahr soll der Garten angelegt werden. Bei der Gartengestaltung werden sich alle Hausbewohner mit ihren Ideen und Wünschen einbringen, um einen Ort der Begegnung und des Gesprächs zu gestalten, aber auch, um miteinander etwas zu tun.

Dabei erfahren sie Aufmerksamkeit und Anerkennung, vor allem aber auch Selbstbestätigung und es tut einfach gut, miteinander an einer Sache zu arbeiten! Beim gemeinsamen Garteln werden verschiedene Sinne angesprochen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen und natürlich die Natur erleben und genießen.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Stichwort: Ein Garten für Jung und Alt


Elektronische Kommunikationsmittel "Mitreden können und Verstanden werden"

Kommunikation – ein Plausch mit den Nachbarn, ein Fachgespräch unter Kollegen oder unterwegs nach dem Weg fragen - für jeden selbstverständlich, für Menschen mit Behinderung ohne technische Hilfsmittel manchmal unmöglich.

„Mein kleiner grüner Kaktus“ – das Hören und Mitsummen des alten Gassenhauers ist für die 42-jährige Alexa mit Autismus-Spektrum-Störung ein echtes Highlight. Bisher konnte sie nur niemanden von diesem schönen Erlebnis erzählen und war sehr wütend darüber. Jetzt nutzt sie einen sogenannten Talker, der vorliest, was sie schreibt. Damit kann sie sich endlich mitteilen.

Mit diesem Gerät könnte der 16-jährige Josef allerdings nichts anfangen. Er kann nicht sprechen und seine Hände sind durch seine Spastik sehr eingeschränkt. Vor kurzem hat er allerdings ein Gerät mit Augensteuerung ausprobiert, was ihm sehr viel helfen würde. „Orangensaft ist mein Lieblingsgetränk“, verkündete er sofort.

Sich nicht mitteilen zu können isoliert und frustriert. Elektronische Kommunikationsmittel können Mauern einreißen. Gerade Menschen mit schwereren Behinderungen erleben dadurch Selbstwirksamkeit, erfahren Anerkennung und haben die Möglichkeit mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten.

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um elektronische Kommunikationsmittel anschaffen zu können. Dann können mehr Bewohnerinnen und Bewohner des Franziskuswerks mitreden, mitbestimmen und verstanden werden.

Jede Spende hilft!

Herzlichen Dank!

Stichwort: Elektronische Kommunikationsmittel


Einzelfallhilfe - Mit Ihrer Spende helfen Sie direkt unseren Bewohnerinnen und Bewohnern

Viele der im Franziskuswerk Schönbrunn lebenden Menschen haben sehr wenig Geld zur Verfügung. Für manche von ihnen sind beispielsweise die Finanzierung einer neuen Brille oder von Zahnersatz ein großes Problem. Auch für Kinder und Jugendliche im Wachstum reicht das Bekleidungsgeld bei weitem nicht aus.

Dank Ihrer Spende können wir schnell, konkret und unbürokratisch Betroffenen helfen.
Vergelt's Gott!

Stichwort: Einzelfallhilfe


"Vier Beine und zwei Ohren" - Tierhaltung in Schönbrunn

Seit Februar 2016 leben Esel in Schönbrunn. Die Tiere, der Stall und die Umzäunung für die Koppel konnten aus Ihren Spenden finanziert werden – Herzlichen Dank dafür!

Die heimlichen Stars von Schönbrunn

Die Esel werden viel besucht und bestaunt und sind die heimlichen Stars in Schönbrunn. Und es ist enorm, was Menschen mit Behinderung alleine durch den Umgang mit den Eseln lernen und erfahren: Wie verhalte ich mich in der Nähe eines Esels? Was muss ich beim Ausmisten beachten? Darf die Stalltür offen stehen? Wie handhabe ich einen Schubkarren? Was braucht der Esel und was nicht? Was bewirkt der Umgang mit den Eseln bei mir? Nähe und Distanz des Esels, wo sind seine Grenzen?! Wie ist die Körpersprache der Esel? Die Esel zogen in ihren neuen, schönen Stall am Ostende von Schönbrunn ein.

Die Esel werden immer gut versorgt!

Um die Esel kümmert sich ein engagiertes Team. Dazu gehören neben verschiedenen Förderstättengruppen auch Wohngruppen, Gruppen der Heilpädagogischen Tagesstätte, eine Klasse der Johannes-Neuhäusler-Schule und ehrenamtlich Tätige.

Damit sich die Esel richtig wohl bei uns fühlen, fehlt ihnen noch ein Sandplatz. Das brauchen die Tiere zur Fell- und Hufpflege. Der Sandplatz kostet ca. 5.000 €.

Die jährlichen Unterhaltskosten für die Tiere belaufen sich auf ca. 5.000 €. Das sind hauptsächlich Ausgaben für das Futter und den Tierarzt.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung lernen Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen zu übernehmen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

Förderbedarf: ca. 5.000 € für den Sandplatz 

                        ca. 5.000 € jährlich für Futter und Tierarzt

Stichwort:       Esel


Therapeutisches Reiten für Kinder und Jugendliche

Begegnungen zwischen Mensch und Tier berühren die Sinne ganzheitlich auf allen Ebenen und vertiefen soziale, körperliche, geistige und emotionale Erfahrungen. Besonders die Arbeit mit Pferden wirkt sich nachhaltig auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen aus.

Junge Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen trainieren und vertiefen in besonderer Weise -über die Beziehung und Arbeit mit dem Pferd- ihre persönliche Körperwahrnehmung, sensorische Fähigkeiten, Grob- und Feinmotorik, Konzentration, Koordination, Gleichgewicht und Balance. Sie lassen sich spielerisch ein auf eine natürliche Form des Lernens, deren Hauptausgangsbasis die Freude am Umgang mit Tieren ist.

Mit Pferden innerhalb eines regionalen Reiterhofes zu arbeiten, stellt für junge behinderte Menschen zusätzlich eine wunderbare Möglichkeit der Teilhabe dar, da dieses Hobby gemeinsam mit Nichtbehinderten ausgeübt wird. Das gemeinsame Tun und der Spaß am Reiten stehen dabei verbindend und motivierend im Vordergrund. Die Kinder und Jugendlichen lernen über die anfallenden Aufgaben am Reiterhof wie z.B. ausmisten, Fellpflege, füttern und Führübungen Verantwortung zu übernehmen und werden, je nach individueller Einschränkung, ganz selbstverständlich in die entsprechenden Tätigkeiten mit eingebunden. Das Vertrauen in das eigene Handeln und das Selbstbewusstsein wird gestärkt.

Mit Ihrer Spende helfen Sie Kindern und Jugendlichen mit geistiger und teilweise mehrfacher Behinderung Verantwortung zu übernehmen und dadurch das Selbstbewusstsein zu stärken. Herzlichen Dank dafür!

Förderbedarf: ca. 3.000 € jährlich

Stichwort: Therapeutisches Reiten