Corona-Informationen

16.10.2020

Rund 15 Bewohner*innen und Mitarbeitende sind aktuell positiv auf Corona getestet worden. Wir hoffen sehr, dass sich das Infektionsgeschehen in Grenzen hält und wir Infektionsketten schnell durchbrechen können.

07.10.2020

Die bundes- und bayernweite Entwicklung der Infektionszahlen macht sich im Franziskuswerk bemerkbar: Wir haben erste positive Fälle bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden.

29.09.2020

Der interne Leitfaden „Prävention und Management von COVID-19“ fasst für alle Mitarbeitenden im Unternehmensverbund die jeweils aktuell gültigen gesetzlichen oder behördlichen Rahmenbedingungen, Informationen, Handlungsanweisungen und Festlegungen zusammen.

Trotz des bayern- und deutschlandweiten Anstiegs von Infektionszahlen haben wir derzeit keine Neuinfektionen unter Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen zu verzeichnen. Das spricht sehr für das Verantwortungsbewusstsein und die Achtsamkeit aller Mitarbeitenden im beruflichen wie im privaten Umfeld.

21.09.2020

Die Reihentestungen für Reiserückkehrer werden rege angenommen. Bisher gab es glücklicherweise keine positiven Testungen. Gemäß der Empfehlungen und Vorgaben der Gesundheitsbehörden können Mitarbeitende sich 2x kostenlos testen lassen.

Die Geschäftsführung bittet alle Mitarbeitenden, aufgrund der hohen Infektionszahlen in München, u.a. nicht dringende Fahrten nach München mit betreuten Menschen zu unterlassen und Farten mit dem ÖPNV zu vermeiden. Ferner weist sie auf die Beachtung der geltenden Besuchsregelungen hin und die AHA-Maßnahmen hin.

17.09.2020

Anfang September wurde eine Bewohnerin positiv getestet. Nun wurde die Quarantäne für alle Bewohner*innen und Mitarbeitenden nach negativ ausgefallenen Nachtests aufgehoben.

Alle Schüler*innen der Beruflichen Schulen an der Akademie Schönbrunn, die im Franziskuswerk ihre praktische Ausbildung absolvieren, werden bei jedem Wechsel vom theoretischen in den praktischen Ausbildungsabschnitt getestet. Gleiches gilt für den Wechsel vom praktischen in einen theoretischen Abschnitt.

02.09.2020

Alle Personen der Reihentestung und der Rückkehrer-Testung aus der KW 35 sind negativ. Wir freuen uns, dass alle gesund sind.

31.08.2020

Entsprechend den Empfehlungen des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zur Verwendung von FFP2-Masken für Reiserückkehrer aus dem Ausland tragen Mitarbeiter*innen der Assistenzbereiche ohne Symptome, die aus Risikogebieten zurückkehren und einmalig negativ getestet wurden, für die Dauer von 14 Tagen eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil. Mitarbeiter*innen der Assistenzbereiche, die aus sonstigen Gebieten außerhalb Deutschlands oder in besonders gefährdeten Gebieten innerhalb Deutschlands ihren Urlaub verbracht haben, sollten, solange nicht zwei negative Tests vorliegen, FFP2-Masken ohne Ausatemventil tragen.

19.08.2020

In den letzten Wochen haben wir in Kooperation mit dem Gesundheitsamt regelmäßig Reihentestungen im Franziskuswerk durchgeführt. Im Schnitt wurden dabei wöchentlich ca. 160 Personen getestet. Zum Glück gab es zuletzt keinen positiven Fall und wir hoffen, dass es so bleibt. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt haben wir neue Testkapazitäten für das Franziskuswerk zugeteilt bekommen. In den nächsten Wochen ist es somit möglich, dass wir bis zu 500 Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen wöchentlich testen können. Das freut uns sehr, weil wir mit dem Blick auf eine mögliche 2. Welle damit noch besser ein Infektionsgeschehen rechtzeitig erkennen und unterbrechen können.

10.08.2020

Aus den öffentlichen Medien und vom RKI hört man zunehmend, dass die Infektionszahlen wieder langsam ansteigen. Auch wenn die Zahlen auf niedrigen Niveau sind, wird das Thema 2. Welle immer präsenter. Auch wir im Franziskuswerk haben in den letzten Tagen aus verschiedenen Bereichen wieder Verdachtsfälle gemeldet bekommen. Bisher sind wir jedoch froh, dass kein positiver Fall darunter war.

24.07.2020

Heute gibt es in den Schulen Zeugnisse, die Ferien beginnen und damit auch die Urlaubs- und Reisezeit. Experten und Gesundheitsämter gehen davon aus, dass durch Reiserückkehrer die Infektionen im September wieder deutlich ansteigen werden. Deswegen appellieren wir an alle Mitarbeitenden und Bewohner*innen, sich nach einer Reise/Urlaub unabhängig vom Reiseort freiwillig auf Corona testen zu lassen.

23.07.2020

Die Quarantäne in einer Wohngruppe konnte heute aufgehoben werden. Bereits gestern war die Quarantänezeit für die Kontaktpersonen I abgelaufen und alle getesteten Personen waren negativ und es sind auch alle gesund.

09.07.2020

Bei der letzten Reihentestung wurde ein Bewohner positiv getestet.

Seit Mitte April konnten wir wöchentlich mehrere Gruppen oder einzelne Häuser unabhängig von Infektionsfällen testen lassen (sog. „Reihentestungen“), um mögliche Infektionen schnellstmöglich zu erkennen und ggf. erkrankte Personen rechtzeitig von gesunden zu trennen. Auf diese Weise konnten wir bis Anfang Juni nun den gesamten Wohnbereich (Behinderten- und Altenhilfe – Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen) durchtesten und starten gerade mit der „2. Runde“ dieser Testung, ergänzt um Testungen in der WfbM.

Ebenso sollen in den kommenden Wochen nun auch Kindergärten und Schulen regelmäßig getestet werden.

05.07.2020

Heute wird gefeiert, natürlich unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln: Als Ersatz für das Schönbrunner Dorffest findet das Schönbrunn-interne Balkonfest statt. Dabei kommt die Musik zu den Bewohner*innen, die von ihren Balkonen und Terrassen zuhören. U.a. mit Live-Premiere des Schönbrunner Mutmachsongs und Video-Grußbotschaften von der Bayer. Sozialministerin Carolina Trautner, der Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler und dem Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath.

24.06.2020

Das Corona-Team appelliert an alle Mitarbeitenden, sich die Corona-Warn-App auf Dienst- bzw. Privat-Handys zu installieren.

23.06.2020

Die „Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6.BayIfSMV)“ wurde unter https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/348/baymbl-2020-348.pdf veröffentlicht. Sie tritt am 22. Juni 2020 in Kraft und mit Ablauf des 5. Juli 2020 außer Kraft.

Pfingsten 2020, 31.05./01.06.

Seit einigen Tagen gibt es weder unter Bewohner*innen noch Mitarbeiter*innen eine an Covid-19 erkrankte Person!

25.05.2020

Wir haben weiterhin keine an Covid-19 erkrankte Bewohner*innen!

Nach wochenlangem Infektionsgeschehen in Schönbrunn haben wir eine sehr dichte, intensive, zum Teil an die Substanz gehende Phase der Corona-Pandemie hinter uns. Die Pandemie ist aber längst nicht passé und erfordert weiterhin unser aller Aufmerksamkeit und Vorsorge, um Ansteckungen weitestgehend zu vermeiden. Die Energie vieler Verantwortlicher der Wohnbereiche, der Werkstatt und der vielfältigen Einrichtungen des GB Kinder und Jugend richtet sich nun in die schrittweise Öffnungen unserer Angebote.

Das Corona-Krisenteam bleibt als Krisenstab weiterhin bestehen, um anstehende Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie weiter zu steuern und zu begleiten, hat aber seine Arbeitsweise an den aktuellen Stand angepasst.

19.05.2020

Heute ist der erste Tag seit acht Wochen, dass wir keinen positiven COVID-19-Fall bei den Bewohner*innen haben!

Wir genießen den Moment, sind uns aber auch bewusst, dass wir uns weiterhin an die Hygienekonzepte und Kontaktgebote halten müssen, um hoffentlich von weiteren Fällen verschont zu bleiben. Wir werden mit Blick auf kommende Lockerungen weitere Hygienekonzepte für alle Bereiche erarbeiten, in die unsere jetzigen Erkenntnise einfließen werden.

15.05.2020

Das Krisenteam appelliert an , Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen, bei Wochenendbesuchen auf die nötigen Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. 

Voraussichtlich ab dem 25. Mai können erste Beschäftigte ihre Arbeit in der WfbM aufnehmen. Die Mitarbeiter*innen bereiten alles dazu nötige vor.

14.05.2020

Die Fallzahlen liegen bei fast Null.

Mitglieder des Stiftungsrates der Viktoria-von-Butler-Stiftung, unserer Muttergesellschaft, haben sich ausdrücklich für den vorbildlichen und aufopferungsvollen Einsatz und die professionelle Bewältigung der Corona-Krise beim Krisenteam und allen Mitarbeitenden bedankt.

11.05.2020

Einige Bewohner*innen haben vergangenes Wochenende erstmals Besuch von Angehörigen bekommen.

Wir treffen Überlegungen, wie wir den Wiedereinstieg in den Werkstattbetriebe gestalten können, müssen aber auch auf die weiteren Entscheidungen der Staatsregierung abwarten.

Das Corona-Krisenteam wird den ganztägigen Krisenmodus langsam reduzieren.

08.05.2020

Nur noch wenige Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen befinden sich in Quarantäne.

Nach vielen Wochen des Besuchsverbots ist an diesem Wochenende erstmals wieder Besuch unter Beachtung von verschiedenen Regelungen erlaubt.

Die Zeit der Corona-Pandemie beflügelt die Kreativität: Das Personal der Kita Benjamin hat ein Memory entworfen, das an die Kita-Eltern per Email verschickt wurde – die Bildpaare sind Fotos vom Personal einmal mit und einmal ohne Mund-Nase-Maske. Der Elternbeirat der Kita hat eine Steinschlange initiiert als Geschenk an die Kinder und das Personal.

07.05.2020

Die Fallzahlen bleiben weiterhin niedrig.

06.05.2020

In Zusammenarbeit mit Pfr. Bartmann, dem Seelsorgeteam und den Franziskanerinnen von Schönbrunn wurden umfangreiche Regelungen zum Gottesdienstbesuch in der Schönbrunner Kirche St. Josef getroffen. Nachfolgend genannte gelten auch für externe Gottesdienstbesucher: ·        

  • Zu einem Gottesdienst sind max. 48 Personen (Fußgänger) und 6 Rollstuhlfahrer zugelassen, davon sind 30 Plätze zzgl. 6 Rollstuhlfahrer-Plätze für Menschen aus dem Franziskuswerk vorreserviert.
  • Die Gottesdienstteilnehmer müssen selbständig die Abstandsregelungen in der Kirche einhalten und Masken tragen; zudem wird es nur Handkommunion geben.
  • Restliche Plätze stehen für andere Gottesdienstbesucher aus dem Pfarrverband zur Verfügung
  • Die Kirche wird 30 Minuten vor Gottesdienstbeginn geöffnet (Sonntag: Öffnung um 9.30 h). Der Zugang ist ausschließlich über den Seiteneingang (Schiebetüre) möglich. Am Eingang werden Helfer den Einlass kontrollieren, Desinfektionsmittel ausgeben und auf die kennzeichneten Sitzplätze hinweisen.

Ein Großteil unserer Energie ging heute in die Erarbeitung eines stufenweisen Lockerungskonzeptes, das im Artikel „Regelungen zum gelockerten Besuchsverbot“ nachzulesen ist.

Wir unterstützen die Kampagne „Arbeiten mit und für Menschen – mehr wert als ein Danke“ mit den Kernforderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, gerechtem Lohn und mehr Wertschätzung.

05.05.20

Diskussionen zur Umsetzung von schrittweisen Erleichterungen haben den heutigen Tag bestimmt, wie z.B. die Ausweitung der Physio- und Ergotherapie oder mit dem Seelsorgeteam des Pfarrverbands ein Konzept zu Gottesdienstbesuchen der Wohngruppen. Die Umsetzung der Ankündigungen von Markus Söder über die Aufhebung von Ausgangsbeschränkungen und Erleichterungen bei den Besuchsverboten wird uns die nächsten Tage beschäftigen.

Wir erleben „Chancen in der Krise“: Der gegenseitige Perspektivenwechsel der Mitarbeiter*innen, wie z.B. die der Physiotherapeuten im Gruppendienst sorgt für ein besseres Verständnis untereinander und erzeugt ein großes „Wir-Gefühl“. Wir empfinden dies als eine tolle Grundlage für den Aufbruch in eine sogenannte neue Normalität.

Die Fallzahlen sind weiter gesunken.

04.05.20

Aktuell steht keine Wohngruppe unter Quarantäne.

Die Kriterien für den Pflegebonus der Staatsregierung stehen seit letztem Donnerstabend fest und sind bzgl. der Aufstellung der berechtigten Berufsgruppen der Behindertenhilfe höchst unvollständig. Dass gerade Hilfskräfte und Hauswirtschaftskräfte in der Aufzählung des Ministeriums fehlen, ist für uns nicht aktzeptabel. Es ist äuußerst ärgerlich, dass im Gegensatz zu medizinischer Versorgung und Altenhilfe offensichtlich das Thema Behindertenhilfe wie so oft „hinten runter fällt“. Wir haben den Landesverband der Caritas um Utnerstützung gebeten und bei unserem Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath Einspruch erhoben. Dieser hat unsere Einwände aufgenommen und an die zuständige Ministerin weitergeleitet.

30.04.20

Die Fallzahlen haben sich auf niedrigem Niveau eingependelt.

29.04.20

Wir haben heute keine neuen Infektionen.

Die beruflichen Schulen an der Akademie Schönbrunn in Gut Häusern und München bereiten sich auf die Wiederaufnahme des Präsenz-Schulbetriebs vor.

28.04.20

Die Fallzahlen sind weiterhin rückläufig.

Heute haben wir ein großes Lob vom Gesundheitsamt bekommen. Die Mitarbeiterinnen dort waren tief beeindruckt, mit welcher Professionalität die Reihentestung von über 150 Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen von uns vorbereitet und durchgeführt wurden. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

27.04.20

Die neue Woche startet mit leicht rückfälligen Infektionszahlen. Morgen findet die nächste sogenannte Reihentestung mit Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen mehrerer Wohngruppen statt.

Eine neue Variante von Street Art ist heute gestartet: Udo Neubauer mit Akkordeon und die Klinik Clowns sind vor Schönbrunner Wohnhäusern aufgetreten – und haben gute Laune an den Fenstern und auf den Balkonen der Wohngruppen gesorgt. So konnte sich jeder beteiligen, durch klatschen, mitsingen, mitspielen auf eigenen Instrumenten. Wunderbar! Wiederholungen sind geplant.

26.04.20

Die Fallzahlen sind weiter weiter rückläufig.

24.04.20:

Das Krisenteam hat mit den Kolleg*innen aus dem Bereich Arbeit und Förderung über mögliche Szenarien zur Wiedereröffnung der WfbM diskutiert.

22.04.20

In mehreren Wohngruppen konnte die Quarantäne aufgehoben werden. Gleichzeitig konnte eine zweite Gruppe in der Quarantänestation starten. Damit können wir noch besser Bewohner*innen mit Krankheitssymptomen bereits vor bestätigtem Testergebnis von gesunden Bewohner*innen trennen und so die Infektionsketten unterbrechen.

Die kooperative Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt setzt sich fort. Wir konnten heute wichtige Absprachen zu einer gemeinsamen Teststrategie treffen und werden in den kommenden Wochen weiter umfangreiche Gruppentestungen mit Wiederholungsschleifen vornehmen können. Für Bewohner*innen, die nach einem Familienaufenthalt in dieWohngruppe zurückkehren möchten, haben wir Spielräume für individuelle Lösungen zum Wohl aller Beteiligten eingeräumt bekommen.

Die Zahl der gespendeten Masken ist auf knapp 7500 Stück geklettert! Wow! Ein herzlicher Dank an alle Näherinnen und Näher! Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit Ihren genähten Masken oder auch mit bis 60° waschbaren Baumwoll- oder Leinenstoffen, aus denen weitere Masken genäht werden können. Gerne nehmen wir auch Gummi-, Schräg- oder Hosenbänder an!

21.04.20

Die Fallzahlen bleiben relativ konstant. Wir sehen das als positives Zeichen für die Umsetzung unserer Maßnahmen der vergangenen Wochen.

Unterweisungen der Führungskräfte der Wohnbereiche zum Umgang mit Schutzausrüstungen (Maskenpflicht!), zum unterschiedlichen Einsatz der Testungen und der Verhaltensweisen von unterschiedlichen Quarantänevorgaben des Gesundheitsamtes.

Morgen starten die ersten beiden Kräfte aus dem Pflegepool des Bayerischen Gesundheitsministeriums bei uns. Herzlich willkommen!

20.04.20

Die Fallzahlen sinken erneut leicht.

Angehörige und gesetzliche Betreuungen wurden über die aktuelle Situation informiert.

Die Lehrkräfte der Johannes-Neuhäusler-Schule (JNS) haben stellenweise nicht nur in den Wohngruppen mitgearbeitet, sondern auch Unterprogramme für zuhause entwickelt. Dabei ist auch eine musikalische Botschaft an alle JNS-Schüler*innen entstanden, die das Jahresmotto der JNS „Zusammen wachsen – zusammenwachsen“ umsetzt: https://youtu.be/vSFompyp7a0.

19.04.20

Eine erste Reihentestung für mehrere Wohngruppen (Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen)  ist heute gestartet.

Die Fallzahlen sind heute erneut rückläufig.

17.04.20

Am 25. März starteten wir unseren internen und externen Aufruf, MNS-Masken zu nähen. Gut drei Wochen später haben wir unsere Zielmarke von 6.000 Stück überschritten. Bis heute wurden gut 6.300 Masken genäht. Damit sind pro Tag 274 Stück oder alle 5 Minuten eine neue Maske irgendwo aus einer oberbayerischen Nähmaschine gepurzelt. Unglaublich!Wir danken allen von Herzen für diese phänomenale Unterstützung!

Nun steht es fest, unser Dorffest 2020 kann leider nicht stattfinden – wir sehen uns in 2021 wieder!

Die Allgemeinverfügung zur Schließung von Werk- und Förderstätten liegt vor. Werkstatt und Förderstätte bleiben bis 4. Mai geschlossen. Nähere Informationen hierzu in der Meldung“Schließung von Werkstatt für behinderte Menschen und Förderstätte verlängert.“

Die Fallzahlen sind im Vergleich zu gestern leicht zurückgegangen. Bei einigen Wohngruppen ging die Quarantäne zu Ende.

16.04.20

Die von Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Söder angekündigten Lockerungen im Umgang mit der Corona-Pandemie erfordern in allen unseren Arbeitsfeldern die verbindliche Einführung von Gesichtsmasken.

Der Bereich Kinder und Jugend bereitet sich auf die Öffnung der Kitas und den Start des Schulbetriebes vor.

Wir haben Zweifel, wie ein Betrieb von Werkstatt und Förderstätte nach einer Öffnung unter der Einhaltung von Verhaltensregeln und Vermeidung von Infektionen funktionieren kann.

Wir gehen davon aus, dass die strengen Besuchsregeln in unseren Wohngruppen weiter verlängert werden.

Uns erreichten positive Signale aus dem Gesundheitsamt, dass eine Testintensivierung möglich sein kann.

15.04.20

Wir freuen uns über drei kompetente, lösungsorientierte Ärztinnen des Gesundheitsamtes, die seit dieser Woche neu für uns zuständig sind. 

14.04.20

Der Strom an Osterpost aus der Aktion „Ostergruß – Osterkuchen“ reißt noch nicht ab. Wir werden alle Briefe, Karten und Bilder an die Wohngruppen weiterleiten.

Mehrere Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen haben die Erkrankung hinter sich gebracht.

In einer Wohngruppe konnte die Quarantäne aufgehoben werden.

Weitere Sondertestungen für einige Mitarbeiter*innen wurden erreicht, die unsere Strategie, Infektionsketten zu unterbrechen, unterstützt.

12.04.20 – Ostersonntag

Wir freuen uns über einige gesunde, aus der Quarantäne zurückgekehrte Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen. In den letzten Tagen erkrankten vereinzelt Personen.

11.04.20

Aktion „Ostergruß – Osterkuchen“: Eine überwältigende Solidaritätsaktion des Pfarrverbandes Röhrmoos-Hebertshausen, von ehrenamtlichen Kuchenbäckerinnen, Grußkartenschreiber*innen, Süßigkeitenspendern, eines Musik-CD-Spenders, von Mitarbeiter*innen und unzähligen Externen hat heute stattgefunden. Über 150 gespendete Kuchen und mehr als 1000 Grußkarten und gute Wünsche konnten dank der Mithilfe von Internen und Externen an die über 80 Wohngruppen in Schönbrunn und im Landkreis Dachau verteilt werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Personen und Firmen, die diese Aktion ermöglicht haben!

10.04.20 – Karfreitag

Die Quarantänestation hat ihren Betrieb aufgenommen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender für die Ausstattung der Station.

09.04.20

Heute gab es erneut einen leichten Anstieg bei den an COVID-19 erkrankten Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen bei glücklicherweise milden Krankheitsverläufen.

Morgen startet die Quarantänestation. Die drei Gruppen heißen Hoffnung, Zuversicht und Mut.

08.04.20

Der medizinische Koordinator des Katastrophenschutzes und gleichzeitig „Versorgungsarzt“ Dr. Günzel hat uns einen Besuch abgestattet. Herr Dr. Günzel besichtigte die ausgelagerte Quarantänestation und bestätigte uns, dass die dort eingesetzten Mitarbeiter*innen keine häusliche Quarantäne einhalten müssen. Weitere Vorgehensweisen zu Testungen wurden besprochen, um eine höhere Testungsquote für Mitarbeiter*innen zu erreichen. Dr. Günzel lobte ausdrücklich die Konzeption der Quarantänestation und unser aller Handeln in dieser Krisensituation als sehr professionell.

Die Handwerker haben beim Umbau der Gruppenräume der Förderstätte ganze Arbeit geleistet. Die Gruppenräume sind in Einzelzimmer umgebaut, Betten, Möbel und Einzelausstattung ist vor Ort. Ein hervorragendes Ergebnis.

Die bayerische Staatsregierung hat eine Sonderprämie von 500,00 EUR für Mitarbeiter*innen von Behinderteneinrichtungen beschlossen. Im Moment liegen uns noch keine Anweisungen zur Umsetzung vor, jedoch wurde uns eine einfache unkomplizierte Regelung kommuniziert. Sobald wir hierzu mehr wissen, werden wir informieren.

Harald Baumann, Produktionsleiter Arbeit und Förderung, informierte uns über Details zum erhöhten Bedarf der Firma Heppler. Wir fertigen verschiedene Komponenten für den medizinischen Bedarf. Es handelt sich um:

  • Abdeckplatten – werden von uns verpackt (Verwendung im Medizinischen Bereich)
  • Abdeckung für Griffleiste für Laufkatze (Verwendung im Medizinischen Bereich)
  • Anschläge für Laufkatze Gummipuffer montieren und Klemmung anbringen (Verwendung im Medizinischen Bereich)
  • Dosiereinsätze für Beatmungsgeräte bestücken mit o-Ringen und Kennzeichnen (Verwendung in Beatmungsgeräten)
  • Griffleisten für Laufkatze reinigen und Abdeckungen montieren (Verwendung im Medizinischen Bereich)
  • Trägerplatten werden mit QR-Code etikettiert (Verwendung im Medizinischen Bereich)

Harald Baumann betont, wie wichtig in der jetzigen Situation der Schulterschluss mit unseren Kunden ist, um damit auch zukünftig Aufträge für unsere Menschen mit Behinderung zu sichern.

07.04.20

Die interne Stellenausschreibung für die neue Quarantäne-Station ist veröffentlicht. Leitung und Ansprechpartnerin: Iris Eschenberg-Weiß. Mitarbeiter*innen bewerben sich direkt unter Tel. -8133, oder Iris.eschenberg@schoenbrunn.de

Fallzahlen haben sich heute leider wieder nach oben entwickelt.

Unsere Bemühungen drehen sich  um eine Intensivierung der Testungen. Für morgen konnte Sondertestung für einige Mitarbeiter*innen erreicht werden und unterstützt unsere Strategie, Infektionsketten zu unterbrechen.

Gute Nachricht aus der WfbM: Zuschlag für einen Auftrag zur Fertigung von Bauteilen für Beatmungsgeräte. Unsere Kolleg*innen sind nun doppelt „systemrelevant“.

06.04.20

Leicht rückläufige Entwicklung bei Infektions-Zahlen.

Fünf Mitarbeiter*innen kehren gesund aus Quarantäne zurück, von 20 getesteten Mitarbeitern*innen wurde uns ein negativer Befund zurückgemeldet.

Große Solidarität unter den Mitarbeiter*innen – Kolleg*innen der Physio-/Ergo-Praxen arbeiten auf den Wohngruppen mit. Ebenfalls haben sich schon Kolleg*innen zur Mitarbeit auf unserer neuen, ausgelagerten Quarantänegruppe gemeldet. Diese Räumlichkeiten sind fertig, nächste Woche geht’s los.

Bürger*innen und Firmen aus dem Landkreis bieten verstärkt ehrenamtliche Unterstützung an.

4.000-Stück-Marke bei den selbstgenähten Masken ist geknackt.

Überwältigende Resonanz auf unserer Facebook Seite. Am Wochenende verzehnfachten wir mit 16.000 Usern unsere Reichweite. Unser Aufruf, auch kurzfristig im FWS mitzuarbeiten, war erfolgreich. Gestern lagen bereits erste externe Bewerbungen vor.

05.04.20

Landrat Löwl, das Gesundheitsamt und der Katastrophenschutz haben unsere Strategie und die Planungen zu unserer Isolierstation in der Förderstätte (Krankenstation) begrüßt. Unsere Arbeit in dieser Krisensituation wird geschätzt und unsere getroffenen Maßnahmen und das Krisenmanagement wurden gewürdigt. Dadurch wird zwar die Belastung in den Wohngruppen nicht geringer und die Menschen nicht gesund, aber es ist beruhigend zu erfahren, dass wir richtig denken und handeln.

Ein dickes Dankeschön an das Coronateam und die Bereichs- und stellvertretenden Bereichsleitungen im Erwachsenen- und Kinder- & Jugendwohnen für ihr tolles Engagement in der Umsetzung aller Maßnahmen.

03./04.04.20

In der Förderstätte 1 soll eine Krankenstation mit max. 45 Plätzen entstehen. Das betrifft auch begründete Verdachtsfälle. Ausgenommen wird der Bereich der Altenpflege. Damit verfolgen wir die Ziele:

  • frühestmögliche Unterbrechung von Infektionsketten in Wohngruppen, dadurch höherer Schutz von Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen
  • zielgerichteter Einsatz von Mitarbeiter*innen
  • Schonung der knappen Materialressourcen (Schutzkleidung)

Die Station wird drei Einzelstationen umfassen, in denen voneinander getrennt Verdachtsfälle (mit Symptomen) und an COVId-19 erkrankte Bewohner*innen versorgen können.

Für die Krankenstation suchen wir Fach- und Hilfskräfte, gerne mit pflegerischer Erfahrung, aber auch Reinigungskräfte. Bewerbungen bitte per E-Mail an coronavirus@schoenbrunn.de.

Vorstellung des Konzeptes der Krankenstation am Wochenende bei Landrat und Leitung des Gesundheitsamtes Dachau.

02.04.20

Keine neue bestätigte Infektion bei Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen.

Lieferung von Schutzausrüstung durch den Katastrophenschutz des Landkreises ist eingetroffen, u.a. die lange erwarteten MNS-Masken.

Eine weitere Lieferung erwarten wir in Kürze.

Außergewöhnliche Arbeit leisten auch unsere Kolleg*innen vom Nachtdienst. Ein großes Kompliment für Ihre wichtige, stützende Arbeit in oftmals schwierigen, belastenden Situationen!

Aktion „Mitarbeitende helfen Mitarbeitenden“ geht an den Start. Dies ist ein Angebot zur Unterstützung in beruflichen oder auch privaten lebenspraktischen Dingen, wie Einkaufen, Postholen, Kuchen backen und vieles mehr. „Brauchen Sie Hilfe“ – dann setzen Sie sich unter Tel. 08139/800-6202 oder per mail:  helfen@schoenbrunn.de mit dem helfen-Team in Verbindung. Die Kolleg*innen koordinieren unkompliziert alle Nachfragen.

01.04.20

Information und Hinweis für Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen zur Einhaltung der Verhaltensregeln um Infektionsketten zu unterbrechen unter:  Laufwerk K/00_corona/Verhaltensregeln.

Es zeigt sich täglich unglaubliches Engagement und außergewöhnliche Hilfsbereitschaft in den Teams und den unterstützenden Diensten.

Wir versuchen mit Nachdruck auf allen Ebenen umfangreichere und schnellere Testungen für alle zu erreichen, mit dem Ziel, eine größere Transparenz und Sicherheit zu erhalten.

Für 02.04.20 ist eine größere Lieferung an Schutzausrüstung durch das Landratsamt angekündigt, dennoch bitten wir alle Kolleg*innen um Solidarität bei der Bestellung von medizinischer Schutzausrüstung.

31.03.20

Aktualisierung: Besuchsverbot aller Wohngruppen in Schönbrunn, incl. Außenwohngruppen

Heute wurden 700 genähte Masken abgegeben.

Wohnverbundsleiter statten ihre Mitarbeiter*innen auf den Wohngruppen bereits mit unserer Eigenproduktion „Schutzvisier“ aus, das in unserer WfbM hergestellt wird

30.03.20

Anpassung interner Verfahrensweisen und Meldeketten, um Verdachtsfälle schneller zu erfassen und Infektionsketten möglichst frühzeitig zu unterbrechen.

Stand der Maskennäharbeiten: 1.150 Masken !! Tendenz steigend

28.03.20

Drei von unseren positiv getesteten Kolleg*innen kommen in Kürze aus der Quarantäne zurück!

Der Einsatz der Kolleg*innen der Förderstätte in den Wohnbereichen funktioniert hervorragend, die Kolleg*innen sind mit Feuereifer dabei.

Sehr positiv bewerten wir die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt – zunehmend reibungslos und sehr gut aufeinander abgestimmt.

27.03.20

Zwei Pakete des Katastrophenschutzes (Landkreis Dachau) kamen an. Es fehlt zwar noch vieles, aber über die Bereitstellung von FFP2-Masken waren wir sehr erleichtert. Auch andere Bezugsquellen für Ausrüstung konnten aufgetan werden.

Testergebnisse liegt immer schneller vor – in vielen Fällen bereits nach einem Tag. Das bedeutet für die betroffenen Kolleg*innen schnelle Klärung und Sicherheit, sowohl auf persönlicher Ebene wie auch in der Organisation der Betreuung.

Gute Kooperation mit Heimaufsicht und Gesundheitsamt ermöglicht zudem zügiges Testen von Bewohner*innen. 

26.03.20

Die WfbM steigt in die Eigenproduktion von Schutzvisieren ein. Der erste Prototyp wurde dem Corona Krisenteam vorgestellt. Das Team hat sich als erstes Produktionsziel 2.000 Gesichtsschilder (Schutzvisiere) gesteckt. Das Gesichtsschild sollte gemeinsam mit einem Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Genauere Infos dazu finden Mitarbeiter*innen im internen Dokument Handlungshilfe_Hyg_Handhabung Gesichtsschild. Bestellungen nimmt Rosemarie.Kreutmeier@schoenbrunn.de, entgegeben.

Alle positiv getesteten Mitarbeiter zeigen milde oder sogar keinerlei Symptome.

1.000 Mund-Nasen-Schutzmasken sind schon produziert!

Bestand an Schutzausrüstungen sinkt – Zusammenarbeit mit Landratsamt und zusätzlichen Bezugsquellen läuft
Erste produzierte Masken aus der Bevölkerung wurden bereits abgeben

25.03.20

Telefonische Beratung für unsere Mitarbeiter*innen:
Meike Wehmeyer, Dozentin für Psychologie, Psychiatrie, Achtsamkeit und Supervision an der hauseigenen Akademie Schönbrunn bietet eine telefonische Beratung zur Entlastung an.

Neue wichtige Handlungshilfen veröffentlicht:

  • Hygienemaßnahmen und Atemschutzmasken
  • Hygienemaßnahmen bei Coronavirus auf Wohngruppen
  • Verwendung von Atemschutzmasken

Mitarbeiter*innen der WfbM produzieren Mund-Nasen-Schutzmasken
Die ersten 100 Stück sind fertig!

24.03.20

Franz TV geht auf Sendung! Franz TV ist eine Kooperation der Fachdienste Heilpädagogik und Psychologie, Freizeit und kulturelle Bildung und des Teams der Seelsorge; 2x täglich werden Spots live aus der Kirche St. Josef in die Wohngruppen übertragen 

18.03.20

Schließung von Werkstatt und Förderstätte ab 18.03.20

16.03.20

  • Alle internen Veranstaltung bis 30.04.20 abgesagt (FD Freizeit, Pfiff, Fortbildungen, W5 Bürgerhaus)
  • Alle Dienstreisen, Dienstfahrten, Betriebsausflüge sind bis 30.04.20 abgesagt
  • Unterweisungen wie 1. Hilfe, Brandschutz, Hygieneunterweisungen finden weiterhin statt

13.03.20

Besuchsrecht in den stationären Wohnangeboten der Behindertenhilfe und in der Pflege stark eingeschränkt

11.03.20

  • Information Mitarbeiter und Führungskräfte zu Informationsfluss in Zeiten von Corona
  • Information Mitarbeiter zu arbeitsrechtlichen Fragen
  • Information über Zusammensetzung Kernteam (Krisenteam) Corona
  • Aushang Plakat Hygienetipps
  • Information über Matrix Arbeitsfähigkeit

10.03.20

Dokumente „Coronavirus in Leichter Sprache“ und „Präsentation Coronavirus in Leichter Sprache“ verteilt und kommuniziert

09.03.20 FAQ-Katalog für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Intranet installiert

01.10.2020: Die 7. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt in Kraft

… mit speziellen Besuchsregelungen u.a. für Einrichtungen der Eingliederungshilfe in §9. Die Verordnung ist HIER verlinkt.

28.08.2020 mit Update 17.09.2020: Allgemeinverfügung verlängert bis 03.10.2020         

Absage der Angehörigentage

Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer,

wie Sie sicher den Nachrichten entnommen haben, steigen derzeit die Fallzahlen der Neuinfektionen in Deutschland wieder an.  Noch sind wir im Franziskuswerk Schönbrunn von einem weiteren Corona-Ausbruch verschont geblieben und richten unsere Bemühungen darauf, dass dies noch lange so bleibt. Dies ist nur mit der Einhaltung  unserer Maßnahmen durch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Bewohner und Bewohnerinnen und Sie als Angehörige möglich. Dafür möchten wir uns bei allen, die uns so verständnisvoll unterstützen,  ganz herzlich bedanken.

Das Bayerische Staatsministerium hat die entsprechende Allgemeinverfügung vom 22.5.2020 zu Regelungen für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung vorerst bis einschließlich 03.10.2020 verlängert.

Die Verlängerung finden Sie HIER verlinkt, die Ergänzung vom 17.09.2020 HIER.

Das bedeutet, dass wir im Franziskuswerk Schönbrunn sämtliche geltenden Maßnahmen und Regelungen zur Vermeidung einer Ausbreitung des Coronavirus bis auf weiteres unverändert beibehalten.

Dazu zählen u. a.

  • das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln
  • die geltenden Besuchsregelungen
  • unsere Schutz- und Hygienekonzepte
  • die Einreise-Quarantäne-Verordnung für Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen
  • Durchführung von präventiven Reihentestungen auf das Coronavirus

Die Urlaubszeit in Bayern ist noch nicht vorbei. Sollten Sie sich mit dem Gedanken tragen, mit Ihrem Angehörigen einen Urlaub anzutreten, appellieren wir, die vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiete zu meiden. Für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt die Einreise-Quarantäne-Verordnung des Freistaates Bayern. Die Ergänzung der Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäne-Verordnung – EQV) finden Sie HIER. Vor einer Rückkehr in das Franziskuswerk Schönbrunn ist eine 14-tägige häusliche Quarantäne oder ein negativer PCR-Test erforderlich. Bitte informieren Sie sich über die derzeit geltenden Bestimmungen, die sich sehr schnell verändern können. Sinnvoll ist es, wenn Sie /Ihr Angehöriger den negativen Coronatest nach 4-7 Tagen wiederholen und solange in häuslicher Quarantäne bleiben. So verringern Sie die Viruseinschleppung in die Wohngruppe.

Die Allgemeinverfügung zum Betrieb der Werkstätten und der Förderstätten ist verändert worden. Ab dem 1. September 2020 werden wir schrittweise den Förderstättenbetrieb wieder aufnehmen. Dazu erhalten Sie in den nächsten Tagen einen Brief. Die neue Allgemeinverfügung für die Werkstätten und Förderstätten finden Sie HIER verlinkt.

Nicht zuletzt wegen der ansteigenden Fallzahlen, sondern auch, weil wir größere Veranstaltungen vermeiden, haben wir uns schweren Herzens entschlossen,  die Angehörigentage 2020 abzusagen. Gerne hätten wir Sie über die vergangenen Monate, in denen unsere Mitarbeiter*innen Herausragendes geleistet haben und noch immer leisten,  informiert und die Auswirkungen der Pandemie diskutiert. Unserer Einschätzung nach ist dies aber zur Zeit nicht verantwortbar. Wir planen die Angehörigentage für das späte Frühjahr 2021 und werden Sie rechtzeitig über die neuen Termine informieren.

Alles Gute und bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße

Michaela Streich                               Markus Holl


Geschäftsführerin Geschäftsführer

03.07.2020: Kein Förderstättenbetrieb bis zum 31.07.2020 erlaubt

Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer,

zum 01. Juli gibt es eine neue Allgemeinverfügung betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung. Die Allgemeinverfügung finden Sie hier.

In allen Förderstätten bleibt bis einschl. 31.Juli die reguläre Beschäftigung und Betreuung verboten. Ausgenommen davon sind Förderstättenbeschäftigte die zuhause oder ambulant betreut werden. Ebenfalls ist der Besuch erlaubt, wenn das Wohnheim unmittelbar räumlich mit der Förderstätte verbunden ist. Dies ist leider in Schönbrunn nicht der Fall.  Das bedeutet, dass auch weiterhin für einen großen Teil der Menschen die Förderstätte geschlossen bleibt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten auch weiterhin auf den Wohngruppen mit und stellen dort das Betreuungs- und Förderangebot sicher. Wir sind sehr stolz darauf, wie engagiert und kreativ die Mitarbeiter*innen sich hier einbringen.

Die weitere Öffnung der Werkstatt ist sehr erfolgreich angelaufen. Statt wie bisher mit 13 Arbeitsgruppen läuft der Betrieb seit 29.06.20 mit 20 Arbeitsgruppen.  Über 2/3 der Werkstattbeschäftigten arbeiten wieder in de WfbM oder auf ihrem ausgelagerten Arbeitsplatz. Diejenigen, die leider noch nicht wieder in die Werkstatt gehen können, zählen  wir gemäß Ziff. 3.5. der Allgemeinverfügung  entweder zur Risikogruppe mit einer einschlägigen Grunderkrankung oder sie sind nicht in der Lage, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistung einzuhalten.  Einige wenige Teilnehmer der ausgelagerten Arbeitsplätze  sind (noch) in den Arbeitsgruppen der WfbM beschäftigt, weil ihr Arbeitsplatz im Betrieb noch nicht besetzt werden kann (z.B. aufgrund Kurzarbeit oder Betriebsschließung).

Der der ersten Arbeitswoche haben die Werkstattmitarbeiter*innen die Beschäftigten von den Wohngruppen in Schönbrunn abgeholt und sie zu ihrem Arbeitsplatz begleitet, denn teilweise ist die Arbeitsgruppe nun in anderen Gebäudeteilen. Nach der ersten Woche finden sich aber alle gut zurecht und haben sich an die neue Situation gewöhnt. Auch hier wurde wieder das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Arbeit und Förderung deutlich, um die Teilhabe am Arbeitsleben zum Wohle der Menschen mit Behinderung zu gestalten. Das Franziskuswerk hält zusammen.  Ganz herzlichen Dank dafür.

Nun hoffen wir alle, dass das Infektionsgeschehen in Bayern weiter auf niedrigem Niveau bleibt, damit das Betretungsverbot endlich gelockert werden kann. Wir blicken gespannt der nächsten Allgemeinverfügung entgegen.

Mit herzlichen Grüßen
Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH

Michaela Streich                             Markus Holl

29.06.2020: 6 . Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 19.06.2020

Neue Besuchsregelung bis 12. Juli 2020, verlängert bis 02.09.2020!

Urlaubsregelung Einreise-Quarantäne-Verordnung (EQV)

Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer,

sehr geehrte Besucher und Besucher*innen,

mit der Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 24. Juni 2020 sind die speziellen Besuchsverbote aufgehoben worden und in spezielle Besuchsregelungen verändert worden. Dazu hat jede Einrichtung ein spezifisches Schutz- und Hygienekonzept zu entwickeln.

Da im Franziskuswerk in über 70 Wohngruppen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen mit sehr unterschiedlichen Erkrankungen leben, ist es uns unmöglich ein Konzept für alle zu entwickeln. Hier würden wir den unterschiedlichen Möglichkeiten, aber auch Schutzbedürfnissen besonders gefährdeter Personen nicht gerecht werden.

Neu ist, dass die Anzahl und der Kreis der Besuchspersonen und die Vorgabe der Festlegung eines verbindlichen Besuchszeitraumes durch die Einrichtung nicht mehr festgelegt sind. Auch ist nicht mehr festgelegt, wie lange Sie Ihren Besuch grundsätzlich gestalten dürfen. Dies unterliegt der Absprache mit der Wohngruppe.

Für alle Besucher*innen gilt:

Personen, die in den letzten 14 Tagen Anzeichen einer Atemwegserkrankung oder eines fieberhaften Infektes hatten, dürfen unsere Einrichtung auf keinen Fall betreten. Dies gilt ebenfalls für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem SARS-CoV-2-Virus („Coronavirus“) infizierten und/oder an diesem Virus erkrankten Person gehabt haben.

Ein Besuch ist nicht möglich, wenn Sie sich vorher in einem Risikogebiet aufgehalten haben und den Quarantänevorschriften der Einreise-Quarantäneverordnung vom 15.6.2020 unterliegen. Risikogebiet im Sinne ist ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts (RKI) über die Einstufung als Risikogebiet.

Ebenfalls ist kein Besuch möglich, wenn Sie sich in den letzten sieben Tagen vor dem Besuch in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eines anderen Landes der BRD aufgehalten haben, in denen die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus laut Veröffentlichung des RKI höher als 50 pro 100.000 Einwohnern liegt. Ausnahme: Sie legen schriftlich ein negatives Testergebnis vor, das höchstens 48 Stunden vor dem Besuch vorgenommen wurde.

Bitte sprechen Sie in diesen Fällen Ihren Besuch individuell mit uns ab.

  • Für die Besucher gilt eine Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung) und das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig einen Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen einzuhalten. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist von Ihnen selbst mitzubringen.
  • Jeder Besuch muss vorab angemeldet und terminlich fest vereinbart werden. In jedem Fall eines Besuchs müssen Sie sich bei uns namentlich unter Angabe einer Telefonnummer registrieren. Wir halten Datum, Uhrzeit und Dauer des Besuchs fest. Ihre Daten werden zur Sicherstellung der Nachverfolgungsmöglichkeit von Kontaktpersonen für den Zeitraum von 30 Tagen gespeichert.
  • Falls Sie nicht das Außengelände nutzen können, sollte der Besuch im Zimmer des Bewohners/der Bewohnerin stattfinden. Bei Doppelbelegung ist der Besuch grundsätzlich jeweils nur für eine/n Bewohner*in möglich.
    Auch das W5 – Café & Bistro ist mit geänderten Öffnungszeiten wieder für alle geöffnet.
  • Während des Besuchs sollten Sie möglichst keinen Kontakt zu den anderen Bewohner*innen der Wohngruppe haben. Aus diesem Grund ist die Nutzung der Gemeinschaftsräume (Wohn-/Esszimmer) durch den Besuch nicht möglich. Dies würde die übrigen Gruppenbewohner*innen stark einschränken. Passen Sie darum die Anzahl der Besucher*innen auf die räumlichen Möglichkeiten an. Ein gemeinsames Kaffeetrinken etc. mit anderen Bewohner*innen und/oder Mitarbeiter*innen ist in der Regel nicht möglich.
  • Die Möglichkeit zur Händehygiene und Desinfektionsmittel erhalten Sie von den Mitarbeitenden der Wohngruppe.
  • Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen und der Hinweise des Einrichtungspersonals werden die Besucherinnen und Besucher zunächst an die Besuchsregeln erinnert; werden die Regeln weiterhin nicht eingehalten, kann die Besuchsperson der Einrichtung verwiesen und ein Besuchsverbot für diese Person ausgesprochen werden.
  • Der Besuch dient nicht zum Informationsaustausch mit dem Personal. Die Mitarbeiter*innen sind angewiesen, den Kontakt mit den Besucher*innen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Der Informationsaustausch ist weiterhin nur telefonisch oder schriftlich möglich.

Urlaubsregelung/Heimfahrten

Mit Aufhebung der Reisewarnung für die EU-Mitgliedsstaaten/Schengenraum können selbstverständlich auch die Bewohner*innen wieder reisen. Für die meisten europäischen Staaten gilt kein Quarantänegebot mehr. Bitte informieren Sie uns unbedingt vorher, wenn Sie eine Auslandsreise planen. Wenn Sie mit einem Bewohner / einer Bewohnerin in ein Risikogebiet (auch innerhalb Deutschlands) reisen und den Quarantänevorschriften bei Einreise unterliegen, darf der jeweilige Bewohner/die Bewohnerin auf gar keinen Fall zurück auf die Wohngruppe gebracht werden. Sie würden damit das Risiko einer Infektion für alle Mitbewohner*innen und die Mitarbeiter*innen in unverantwortlicher Weise erhöhen. Bitte informieren Sie sich vor Ort über das Infektionsgeschehen in Ihrem Reisegebiet. (z.B. zone orange in Frankreich). Es wäre fatal, wenn das Virus auf diesem Weg wieder in die Einrichtung getragen würde.

Bitte sagen Sie uns auch Bescheid, wenn Sie sich im einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt in Deutschland aufgehalten haben, in dem oder in der in den letzten 7 Tagen vor der geplanten Rückkehr auf die Wohngruppe die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus laut Veröffentlichung des RKI höher als 50 pro 100.00 Einwohnern liegt.

Wir können von der Wohngruppe weder die personellen noch die räumlichen Ressourcen vorhalten, um Quarantänebedingungen zu schaffen, die vorsätzlich und selbstverschuldet durch Reisen in ein Risikogebiet erforderlich geworden sind. Nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet haben Sie und der/die Bewohner*in sich unverzüglich in Isolierung zu begeben und das zuständige Gesundheitsamt zu informieren. Das Betreten der Wohngruppe ist untersagt. Die entsprechende Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) ist unten verlinkt. Bitte bedenken Sie bei Reisen auch, dass sich die Einstufung als Risikogebiet auch während Ihrer Reise verändern kann.

Antworten auf Fragen zur EQV finden Sie:

  • Häufig gestellte Fragen finden Sie HIER
  • RKI-Risikogebiete Europa und Deutschland finden Sie HIER
  • Quarantäne Einreisen Deutschland finden Sie HIER
  • Fallzahlen finden Sie HIER

Sehr geehrte Besucher und Besucherinnen, wir freuen uns sehr, dass das spezielle Besuchsverbot aufgehoben wurde. Das heißt aber auch, dass in jeder Wohngruppe die Belange der Bewohner*innen und der Besuchswunsch und der Schutz vor Infektion gleichermaßen berücksichtigt werden muss. Dies kann z.B. dazu führen, dass in einer Wohngruppe im Landkreis, in der keine Personen leben, die einer Risikogruppe angehören andere Besuchsregelungen gelten, als z.B. in einer Wohngruppe in der mehrere Bewohner*innen leben, die das Risiko haben nach einer Corona-Infektion an einem schweren Verlauf zu erkranken oder auch zu sterben. Dies trifft in besonderem Maße auf ältere Menschen zu. In diesen Wohngruppen sind die Besuchsregeln sehr eng umzusetzen.

In der 6. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurden uns allen bis zum 5. Juli u.a. folgende Maßnahmen auferlegt:

Allgemeines Abstandsgebot, Mund-Nasen-Bedeckung
(1) 1Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. 2Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. 3In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.(…)

§ 2
Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum
(1) Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur gestattet
1. mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands, oder
2. in Gruppen von bis zu 10 Personen.
(2) Das Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von den anwesenden Personen untersagt.(…)

§ 3
Kontaktbeschränkungen im privaten Raum
Der Teilnehmerkreis einer Zusammenkunft in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist unter Berücksichtigung von § 1 Abs. 1 zu begrenzen.

Mit Blick auf die zahlreichen Lockerungen, die uns zu schnell vergessen lassen könnten, dass das Virus immer noch da ist, hat der Schutz der uns anvertrauten Menschen höchste Wichtigkeit. Alle ergriffenen Maßnahmen dienen vorbeugend dazu, sie vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und seine Ausbreitung zu verzögern. Die Einhaltung des Abstandsgebots und der vorgeschriebenen Kontakteinschränkung sind dazu wesentlich.

Deswegen bitten wir unsere Besucher*innen und auch die Angehörigen, zu denen die Bewohner*innen heimfahren, sich an die Bayerischen Regelungen zu halten. Viele der Bewohner*innen haben in den vergangenen Wochen gelernt, den Mundschutz zu tragen und Abstand zu halten. Auch ist dies zur Beschäftigung in der Werkstatt eine der Voraussetzungen.

Sie unterstützen Ihren Angehörigen dadurch, dass Sie selbst ein gutes Vorbild sind und die Maßnahmen und behördlichen Anordnungen einhalten. Ansonsten würden Sie Ihren Angehörigen mit evtl. für ihn widersprüchlichen Aussagen konfrontieren. Wir im Franziskuswerk sind nach wie vor überzeugt, wir bestehen in dieser Krisenzeit am besten, wenn wir zusammenhalten. Bitte halten Sie auch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen, indem Sie die Regelungen mittragen.

Freundliche Grüße

Michaela Streich                             Markus Holl

Anlagen:

23.06.2020: 6. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Besuchsverbot – Verlängerung bis  5. Juli 2020

Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte gesetzliche Betreuer*innen,

mit der 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurden nach §4 die Speziellen Besuchsverbote bis zum Ablauf des 5. Juli 2020 verlängert.

Dies bedeutet für uns als Gemeinschaftseinrichtung, dass die Regelungen zum  Besuchsverbot weiterhin gelten.

Der Besuch auf den Wohngruppen ist weiterhin nicht gestattet. Ausnahmen müssen individuell mit der Wohnverbundsleitung besprochen werden (z.B. bei bettlägerigen Personen).

Besuche sind auf den Kreis der Angehörigen, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, bei Minderjährigen auch von den Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam, oder einer weiteren festen Person weiteren Hausstands beschränkt,

  • alle Besucher müssen namentlich registriert sein,
  •  der Besuch muss telefonisch angekündigt werden und eine feste Besuchszeit muss festgelegt werden
  • täglich ist nur ein Besuch durch eine Person aus dem o. g. Personenkreis zulässig,
  • es besteht Maskenpflicht für die Besucher und nach Möglichkeit muss durchgängig ein Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden.

Ausnahmen sind zu medizinischen, rechtsberatenden oder seelsorgerischen Zwecken oder zur Erbringung sonstiger Dienstleistungen zulässig; sie sind von der Einrichtungsleitung vorab zu genehmigen. Die Begleitung Sterbender  ist jederzeit zulässig.

Der Besuch dient nicht zum Informationsaustausch mit dem Personal. Die Mitarbeiter*innen sind angewiesen, den Kontakt mit den Besucher*innen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Der Informationsaustausch ist weiterhin nur telefonisch oder schriftlich möglich.

Alle unsere Mitarbeiter*innen sind angewiesen, einen mehrlagigen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Dies gilt genauso für die Bewohner*innen, außer ihnen ist dies aufgrund ihrer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar.

Es ist jederzeit und von jeder Person in der Einrichtung grundsätzlich ein Abstand zu weiteren Personen von mindestens 1,5 m einzuhalten. Ausgenommen von de Abstandsregelung sind die (sonder-)pädagogische Betreuung von Kindern sowie pflegerische Maßnahmen durch die Mitarbeiter*innen.

In der 6. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde uns allen bis zum 5. Juli  u.a. folgende Maßnahmen auferlegt:

Allgemeines Abstandsgebot, Mund-Nasen-Bedeckung
(1) 1Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. 2Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. 3In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.(…)

§ 2
Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum
(1) Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur gestattet
1. mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands, oder
2. in Gruppen von bis zu 10 Personen.
(2) Das Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von den anwesenden Personen untersagt.(…)

§ 3
Kontaktbeschränkungen im privaten Raum
Der Teilnehmerkreis einer Zusammenkunft in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist unter Berücksichtigung von § 1 Abs. 1 zu begrenzen.

Mit Blick auf die zahlreichen Lockerungen, die uns zu schnell vergessen lassen könnten, dass das Virus immer noch da ist, hat der Schutz der uns anvertrauten Menschen höchste Wichtigkeit. Alle ergriffenen Maßnahmen dienen vorbeugend dazu, sie vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und seine Ausbreitung zu verzögern. Die Einhaltung des Abstandsgebots  und der vorgeschriebenen Kontakteinschränkung sind dazu wesentlich.

Deswegen bitten wir unsere Besucher*innen und auch die Angehörigen, zu denen die Bewohner*innen heimfahren, sich an die Bayerischen Regelungen zu halten. Viele der Bewohner*innen haben in den vergangenen Wochen gelernt, den Mundschutz zu tragen und Abstand zu halten. Auch ist dies zur Beschäftigung in der Werkstatt eine der Voraussetzungen.

Sie unterstützen Ihren Angehörigen dadurch, dass Sie selbst ein gutes Vorbild sind und die Maßnahmen und behördlichen Anordnungen einhalten. Ansonsten würden Sie Ihren Angehörigen mit evtl. für ihn widersprüchlichen Aussagen konfrontieren. Wir im Franziskuswerk sind nach wie vor überzeugt, wir bestehen in dieser Krisenzeit am besten, wenn wir zusammenhalten. Bitte halten Sie auch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen, in dem Sie die Regelungen mittragen.

Freundliche Grüße

Michaela Streich                      Markus Holl
Geschäftsführerin Geschäftsführer

Anlage – Allgemeinverfügungen:


12.06.2020: Schrittweise Öffnung der Werkstatt

Kein Förderstättenbetrieb bis zum 30.6. erlaubt – bitte trotzdem zurückkehren!

Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte gesetzliche Betreuer*innen,

die Allgemeinverfügung vom 14. Mai 2020 zu „ Corona-Pandemie: Maßnahmen betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung“ wurde verändert, die aktualisierte Version finden Sie HIER verlinkt. In den Werkstätten ist ab dem 15. Juni 2020 wieder eine reguläre Beschäftigung erlaubt. In allen Förderstätten bleibt bis einschließlich 30. Juni die reguläre Beschäftigung und Betreuung verboten. Dies bedeutet, dass auch weiterhin für einen großen Teil der Menschen mit Behinderung die Werkstatt und die Förderstätten geschlossen bleiben.

Die reguläre Öffnung der Werkstatt ist an strenge Vorschriften gebunden. Diese – sehr sinnvollen – Regeln führen allerdings dazu, dass die Werkstatt (WfbM) nur schrittweise und nicht für alle Beschäftigte geöffnet werden kann. Hier sind sehr viele Aspekte zu berücksichtigen, wie z.B. Einhaltung der Abstandregeln möglich, keine Risikogruppe, räumliche Situation der WfbM (in gleicher Raumgröße nur viel kleinere Gruppe möglich), es soll möglichst keine oder wenig Durchmischung stattfinden und auch die personelle Kapazitäten der Wohngruppe. Da nicht alle in die Werkstatt gehen können, muss gleichzeitig die Tagesbetreuung in der Wohngruppe sichergestellt sein. Wir fragen uns jeden Tag, wie dies gehen kann, wenn wir nicht mehr Personal dafür zur Verfügung haben.

Die WfbM findet zusammen mit dem Wohnbereich viele gute Lösungen und wir haben das Ziel, dass viele WfbM-Beschäftigte sehr bald zumindest zeitweise in die Arbeit gehen können. Aber auch hier müssen wir sie um Geduld und Solidarität bitten. Es sind hier so viele organisatorische Frage-stellungen und Vorschriften im Vordergrund, dass individuelle Wünsche dahinter zurückstehen müssen. Jeder WfbM-Beschäftigte möchte gerne an seinen Arbeitsplatz zurück – aber bei über 300 Menschen ist dies nicht sofort umsetzbar.

Am Montag, den 15. Juni 2020, starten wir mit dem nächsten Schritt, der unter bestimmten Bedingungen endlich auch die Werkstatt für Wohnheimbewohner*innen möglich macht.

Dazu wurde der Arbeitsbereich neu gegliedert und die Werkstattgruppen sind deutlich kleiner. Zunächst gehen die Bewohner*innen aus den Wohngruppen in der Region in festen Gruppen in die Werkstatt. So können wir sicherstellen, dass die Bewohner*innen einer Wohngruppe – wie in der Allgemeinverfügung gefordert – keinen Außenkontakt zu anderen haben. Dazu wurden auch der Fahrdienst und die Essenssituation neu organisiert.

Der reguläre Förderstättenbetrieb ist nicht möglich. Aber wir haben gute Lösungen, die die Mitarbeiter*innen engagiert entwickeln und umsetzen. Die Mitarbeiter*innen der Förderstätte arbeiten auf den Wohngruppen, d.h.  die Förderung und Beschäftigung findet weiterhin statt – nur unter anderen Bedingungen. Ein Kollege benannte dies als „mobile“ Förderstätte. Je nach Wohngruppe wurden eigene Förderpläne entwickelt, einige Wohngruppen holten sich Arbeits- und Fördermaterial aus den Räumlichkeiten der Förderstätte und sogar Werkstattarbeit wird in „Heimarbeit“ erledigt.  Früher wurde häufiger gesagt: „Es wäre schön, wenn der Wohnbereich mehr Einblick hätte in die Tätigkeit der Förderstätte und umgekehrt die Förderstätte mehr Einblick in den Wohnbereich“. Dies ist durch die Schließung der Förderstätte ganz automatisch passiert und die Mitarbeiter*innen aus beiden Bereichen lernten sich besser kennen, erleben eine große gegenseitige Wertschätzung für ihre Arbeit und lernen voneinander viel. Dies ist auf jeden Fall eine Chance und ein Gewinn in der Krise für die zukünftige Zusammenarbeit.

Wir bitten noch um etwas Geduld, dass die Öffnung der Förderstätte sich etwas länger hinzieht. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass es wichtig ist, dass die Bewohner*innen, unabhängig davon, wann die Räumlichkeiten wieder betreten werden dürfen,  wieder ins Franziskuswerk zurückkehren. Nur so können wir, nach der bestimmt sehr schönen Zeit bei Ihnen daheim, die Förderarbeit kontinuierlich fortsetzen und die Förderstättenbeschäftigten schon mal auf die veränderten Bedingungen in der Förderstätte vorbereiten.

Da das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege entschieden hat, dass Heimrückkehrer*innen jetzt nicht mehr als „Neuaufnahmen“ gelten und keine Quarantäne einhalten müssen, ist eine unkomplizierte Rückkehr ins Franziskuswerk möglich.

Wir freuen uns über die schrittweise Öffnung und auf ein baldiges Wiedersehen!

Mit herzlichen Grüßen

Michaela Streich Markus Holl
Geschäftsführerin Geschäftsführer

Neue Regelungen für Rückkehrer*innen in die Wohngruppen,  Heimfahrten, Urlaub

Sehr geehrte Angehörige,

die Anzahl an Infektionen in Bayern und im Landkreis Dachau bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Auch im Franziskuswerk haben wir seit Mitte Mai keine infizierten Bewohner*innen mehr.

Mit Blick auf die zahlreichen Lockerungen, die uns zu schnell vergessen lassen könnten, dass das Virus immer noch da ist, hat der Schutz der uns anvertrauten Menschen höchste Wichtigkeit. Alle ergriffenen Maßnahmen dienen vorbeugend dazu, sie vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und seine Ausbreitung zu verzögern. Die Einhaltung des Abstandsgebots  und der vorgeschriebenen Kontakteinschränkung sind dazu wesentlich.

In der 5. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurden uns allen bis zum 14. Juni  u.a. folgende Maßnahmen auferlegt:

§ 1 Allgemeines Abstandsgebot, Mund-Nasen-Bedeckung

  • 1Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. 2Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. (…)

§ 2 Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum

(1) Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands umfasst.

Heimrückkehrer*innen mehrwöchiger Abwesenheit bis spätestens 24. Juni:

Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen in Bayern, können wir unsere Vorgaben weiter lockern. Grundsätzlich können Ihre Angehörigen ohne weitere Auflagen in die Wohngruppe zurückkehren. Wir bitten Sie, sich unbedingt vorher telefonisch mit der Wohnverbundleitung in Verbindung zu setzen.

Die Rückkehr ohne weitere Auflagen ist natürlich nur dann möglich, wenn bei Ihrem/Ihrer Angehörigen und den Kontaktpersonen in den letzten 14 Tagen keine Krankheitssymptome aufgetreten sind (z.B. erhöhte Temperatur ab 37.5°, Husten, allgemeines Unwohlsein mit grippeähnlichen Symptomen sowie Appetitmangel, Verlust Geschmacks- und Geruchssinn, Gliederschmerzen) und Sie und Ihre Angehörigen an die o.g. Vorgaben der 5. Bayerischen Infektionsschutzverordnung gehalten haben. Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich vorher telefonisch mit der Wohnverbundsleitung in Verbindung zu setzen, zu deren Fragen wahrheitsgemäße Angaben zu machen und den Termin abzusprechen. In unser aller Interesse werden wir dann ggf. Schutzmaßnahmen und eine Testung auf eine Covid 19-Erkrankung durchführen.

Ab dem 25. Mai ist auch die Platzfreihalteregelung durch den Bezirkstag rückwirkend wieder in Kraft gesetzt worden. Dies bedeutet, dass Ihr Angehöriger spätestens ab dem 24. Juni wieder mindestens 10 zusammenhängende Kalendertage im Franziskuswerk verbringen muss, bevor der 30-Tages-Zeitraum erneut beginnt. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung (für Kinder und Jugendliche gelten andere Regelungen.)

Heimfahrten und Urlaub

Ab sofort sind Heimfahrten und Urlaub wieder unbeschränkt möglich. Auch für die Heimfahrten gilt, dass die Kontakte zu anderen  Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu beschränken sind und das Abstandsgebot eingehalten werden muss. Im Interesse der Infektionsvermeidung sollten Sie z.B. auf Restaurantbesuche, Biergärten, Besuche von Kaufhäusern und Einkaufsstraßen, und allen anderen Orten, an denen sich üblicherweise größere Menschenmengen aufhalten, verzichten. Bitte halten Sie die Kontaktbeschränkungen nach der 5. Bayerischen Infektionsschutzverordnung ein.

Sollte Ihr Angehöriger oder seine Kontaktpersonen (Angehörige) covid19-verdächtige Symptome aufweisen (z.B. erhöhte Temperatur ab 37.5°, Husten, allgemeines Unwohlsein mit grippeähnlichen Symptomen sowie Appetitmangel, Verlust Geschmacks- und Geruchssinn, Gliederschmerzen) dürfen Sie Ihren Angehörigen ohne ärztliche Abklärung nicht auf die Wohngruppe zurückbringen. Bitte nehmen Sie unbedingt vorher Kontakt mit der Wohngruppe auf, damit dort ggf. weitere Schutzmaßnahmen eingeleitet werden können.

Im Interesse aller Menschen, die im Franziskuswerk leben und arbeiten, bitten wir Sie – besonders auch im Urlaub evtl. außerhalb der häuslichen Gemeinschaft – sich verantwortungsbewusst und vorsichtig zu verhalten.

Auch für Heimfahrten und Urlaub gilt die Platzfreihalteregelung: Nach einer längeren Abwesenheit (bis zu 30 Tage) muss Ihr Angehöriger mindestens 10 zusammenhängende Kalendertage im Franziskuswerk verbringen (für Kinder und Jugendliche gelten andere Regelungen).

Besuch auf den Wohngruppen:

Der Besuch auf den Wohngruppen ist nicht möglich. Unsere Besuchsregelung und das Betretungsverbot gelten nach der Allgemeinverfügung weiterhin bis zum 14.6. fort. Menschen mit Behinderung können sich in kleinem Rahmen (eine andere Person) mit Bewohner*innen anderer Wohngruppen außerhalb der Wohngruppe treffen. Ein gegenseitiger Besuch in der Wohngruppe oder auch Übernachtung ist nicht erlaubt.

Neuaufnahmen:

Neuaufnahmen in unsere Wohnheime sind wieder möglich. Dazu erstellen wir ein einrichtungsindividuelles Schutzkonzept, das den größtmöglichen Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen mit dem Coronavirus gewährleistet. Die Aufnahmekoordinatorinnen werden bei anstehenden Neuaufnahmen die notwendigen Maßnahmen mit den Angehörigen und gesetzl. Betreuern besprechen.

Ist Corona jetzt vorbei? Nein!

Bitte seien Sie sich immer darüber bewusst, dass bei Missachtung der Vorgaben evtl. durch Ihren Angehörigen das Virus wieder in die Einrichtung getragen werden könnte und großen gesundheitlichen Schaden bei Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen auslösen könnte. Bei Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung behalten wir uns vor, diese Ordnungswidrigkeit den zuständigen Behörden zu melden. Sollte auf irgendeinem Weg das Virus in die Wohngruppe kommen, bedeutet dies, dass die gesamte Wohngruppe 14 Tage unter häusliche Quarantäne gestellt wird und wir umgehend wieder die Krankenstation in Betrieb nehmen müssen. Dieses Personal fehlt dann in den Wohngruppen. Wenn wir auf vielfachen Wunsch der Angehörigen unser Schutzkonzept weiter lockern, tragen Sie eine große Mitverantwortung, dass das Virus sich nicht wieder im Franziskuswerk verbreitet.

Bitte zeigen Sie uns Ihren Respekt für unsere Arbeit auch dadurch, dass Sie uns durch die Einhaltung der Regelungen  – hier im Franziskuswerk oder daheim – unterstützen. Nur so kann der Wunsch in Erfüllung gehen, den wir uns immer wieder sagen: Bitte bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Streich Markus Holl
Geschäftsführerin Geschäftsführer

05.06.2020: Schrittweise Öffnung der Werkstatt für behinderte Menschen

Sehr geehrte Angehörige,

die Allgemeinverfügung vom 14. Mai 2020 zu „Corona-Pandemie: Maßnahmen betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung“ (Die konsolidierte Fassung vom 14./20.05.2020 finden Sie HIER und die Neufassung vom 3. Juni 2020 finden Sie HIER) wurde bis einschließlich 12. Juni 2020 verlängert. Dies bedeutet, dass auch weiterhin für einen großen Teil der Menschen mit Behinderung die Werkstatt und die Förderstätten geschlossen bleiben.

In Übereinstimmung mit der Allgemeinverfügung haben wir am 27. Mai mit der Öffnung der Werkstatt für externe Beschäftigte begonnen. Am Montag, 15. Juni starten wir mit dem nächsten Schritt, der unter bestimmten Bedingungen auch die Werkstatt für Wohnheimbewohner*innen möglich macht. Dazu wurde der Arbeitsbereich neu gegliedert und die Werkstattgruppen sind deutlich kleiner. Zunächst gehen die Bewohner*innen aus den Wohngruppen in der Region in festen Gruppen in die Werkstatt. So können wir sicherstellen, dass die Bewohner*innen einer Wohngruppe – wie in der Allgemeinverfügung gefordert – keinen Außenkontakt zu anderen haben. Dazu wurde auch der Fahrdienst und die Essenssituation neu organisiert. Da die Werkstattgruppen deutlich kleiner sind, können nicht alle Beschäftigten gleichzeitig tätig werden. Der Werkstattbetrieb muss in Schichten erfolgen, damit möglichst viele Menschen zumindest in Teilzeit wieder in der Werkstatt arbeiten können. Leider haben wir weder die räumlichen, noch die personellen Kapazitäten, dass alle Bewohner*innen wieder voll in die Werkstatt gehen können. Nur mit einem Schicht-/Teilzeitbetrieb können wir die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes einhalten.

Wir hoffen, dass wir mit dem Ablauf des 12. Juni auch mehr Sicherheit bekommen, wann wir mit der Öffnung der Räumlichkeiten der Förderstätte
beginnen können. Ich betone die Räumlichkeiten deswegen, da die Förderstättenarbeit ja weiterhin durchgeführt wird. Die Mitarbeiter*innen der Förderstätte arbeiten auf den Wohngruppen, d.h. die Förderung und Beschäftigung findet weiterhin statt – nur unter anderen Bedingungen. Ein Kollege benannte dies als „mobile“ Förderstätte. Je nach Wohngruppe wurden eigene Förderpläne entwickelt, einige Wohngruppen holten sich Arbeits- und Fördermaterial aus den Räumlichkeiten der Förderstätte und sogar Werkstattarbeit wird in „Heimarbeit“ erledigt. Früher wurde häufiger gesagt: „Es wäre schön, wenn der Wohnbereich mehr Einblick hätte in die Tätigkeit der Förderstätte und umgekehrt die Förderstätte mehr Einblick in den Wohnbereich“. Dies ist durch die Schließung der Förderstätte ganz automatisch passiert und die Mitarbeiter*innen aus beiden Bereichen lernten
sich besser kennen, erleben eine große gegenseitige Wertschätzung für ihre Arbeit und lernen voneinander viel. Dies ist auf jeden Fall eine Chance und
ein Gewinn in der Krise für die zukünftige Zusammenarbeit.

Wir bitten noch um etwas Geduld, dass die Öffnung der Förderstätte sich etwas länger hinzieht. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass es wichtig
ist, dass die Bewohner*innen, unabhängig davon, wann die Räumlichkeiten wieder betreten werden dürfen, wieder ins Franziskuswerk zurückkehren. Nur so können wir, nach der bestimmt sehr schönen Zeit bei Ihnen daheim, die Förderarbeit kontinuierlich fortsetzen und die Förderstättenbeschäftigten schon mal auf die veränderten Bedingungen in der Förderstätte vorbereiten.

Da wir jetzt über zwei Wochen keine weiteren Neuerkrankungen im Franziskuswerk hatten und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
entschieden hat, dass Heimrückkehrer*innen jetzt nicht mehr als „Neuaufnahmen“ gelten und keine Quarantäne einhalten müssen, ist eine
unkomplizierte Rückkehr ins Franziskuswerk möglich.

Wir freuen uns über die schrittweise Öffnung und auf ein baldiges Wiedersehen!

Mit herzlichen Grüßen

Michaela Streich Markus Holl
Geschäftsführerin Geschäftsführer

26.05.2020: Aufnahmen in das Franziskuswerk, Rückkehrer*innen in die Wohngruppen, Heimfahrten, Urlaub, Besuchsregelung

Sehr geehrte Angehörige,

die Anzahl an Infektionen in Bayern und im Landkreis Dachau sinkt täglich. Auch im Franziskuswerk Schönbrunn sind wir von weiteren Infektionen verschont geblieben und seit letzter Woche haben wir keinen mit Corona infizierten Bewohner mehr.

Auch mit Blick auf die zahlreichen Lockerungen, die uns zu schnell vergessen lassen könnten, dass das Virus immer noch da ist, hat der Schutz der uns anvertrauten Menschen höchste Wichtigkeit. Alle ergriffenen Maßnahmen dienen vorbeugend dazu, sie vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und seine Ausbreitung zu verzögern. Die Einhaltung des Abstandsgebots und der vorgeschriebenen Kontakteinschränkung sind dazu wesentlich.

In der Vierten Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurden uns allen u.a. folgende Maßnahmen auferlegt:

§ 1 Allgemeines Abstandsgebot, Mund-Nasen-Bedeckung

(1) 1 Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. 2Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. (…)

§ 2 Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum

(1) Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands umfasst.

Für Menschen mit Behinderungen wurden zusätzliche Allgemeinverfügungen erlassen, nach denen wir uns richten. Die jetzige Situation mit wenigen Infektionen und die neuesten Allgemeinverfügungen geben uns mehr Handlungsspielraum, wie wir mit Neuaufnahmen, Wiederaufnahmen ins Wohnheim und Heimfahrten von Bewohnern und Bewohnerinnen umgehen können. Für die einzelnen Lockerungen haben wir spezifische Schutz- und Hygienekonzepte erstellt, die wir Ihnen mit den wichtigsten Regelungen vorstellen.

Aufgrund des aktuellen „Notfallplan Corona-Pandemie: Regelungen für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung“ vom 22.Mai 2020 (gültig bis 14.Juni 2020) haben wir folgende Entscheidungen getroffen.

Neuaufnahmen:

Neuaufnahmen in unsere Wohnheime sind wieder möglich. Dazu erstellen wir ein einrichtungsindividuelles Schutzkonzept, das den größtmöglichen Schutz der
Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen mit dem Coronavirus  gewährleistet. Die Aufnahmekoordinatorinnen werden bei anstehenden Neuaufnahmen die notwendigen Maßnahmen mit den Angehörigen und gesetzl. Betreuern besprechen.

Heimrückkehrer*innen nach mehrtägiger (mehr als 3 Nächte) bzw. mehrwöchiger Abwesenheit:

Wir bitten Sie bei Rückkehrwunsch, sich mit dem/der zuständigen Wohnverbundsleiter*in in Verbindung zu setzen. Er/sie wird mit Ihnen aufgrund der Situation in der Wohngruppe die notwendigen Schritte besprechen. Wir bitten Sie ausdrücklich, sich an die Vorgaben und Terminvorgaben des/der Wohnverbundsleiter*in zu halten.

Vor der Rückkehr in die Wohngruppe müssen Sie uns bestätigen,

  1. dass Sie und Ihr/e Angehörige/r keinen Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten hatten, mindestens 14Tage zurückliegend,
  2. dass Sie und Ihr/e Angehörige/r sich an die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmen insbesondere an das Abstandsgebot, das Gebot der Mund-Nasen-Bedeckung und an die Kontaktbeschränkung halten
  3. dass Sie und Ihr/e Angehörige/r nur die von Ihnen angegeben Kontakte zu einer Person außerhalb Ihres Haushaltes in den letzten 14 Tagen vor Aufnahme in die Wohngruppe hatten,
  4. dass bei Ihrem/Ihrer Angehörigen und den Kontaktpersonen in den letzten 14 Tagen keine Krankheitssymptome aufgetreten sind. (z.B. erhöhte Temperatur, Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Muskel-Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, verstopfte Nase, Durchfall, Verlust von Geruchs- und/oder Geschmackssinn),
  5. dass Ihnen als Angehöriger bekannt ist, dass bei einer falschen Auskunft die Geschäftsführung die Gesundheitsbehörden informiert und ggf. weitere rechtliche Schritte (z. B. Strafanzeige, Schadensersatz) eingeleitet werden.

Nach Wiederaufnahme in die Wohngruppe nimmt Ihr/e Angehörige/r zunächst nur sehr beschränkt  an Gemeinschaftsaktivitäten z.B. gemeinsames Essen, Spaziergänge teil. Es wird sehr darauf geachtet, dass der Abstand zu den anderen Bewohner*innen eingehalten und falls möglich Mundschutz getragen wird. Nach 3-4 Tagen (abhängig vom Termin der Testung) nimmt Ihr/e Angehörige/r an einer unserer Reihentestungen teil. Wird hier ein negatives Ergebnis festgestellt, werden alle Beschränkungen aufgehoben.

Falls bei Ihrem Angehörigen in der Zeit bei Ihnen daheim eine Covid 19-Erkrankung festgestellt wurde und er/sie wieder genesen ist, besprechen Sie das Vorgehen zur Aufnahme in die Wohngruppe mit der Wohnverbundsleitung. In diesem Fall gelten andere Bestimmungen.

Diese gelockerten Rückkehrregelungen können wir nur so lange aufrechterhalten, wie die Infektionen so niedrig sind und wir keine Infektionen im Franziskuswerk haben. Wir bitten alle Angehörigen sich mit der Rückkehr ihrer Betreuten in das Wohnheim zu befassen. Sie müssen jederzeit damit rechnen, dass wir diese Regelung wieder rückgängig machen und die Rückkehr nur unter Einhaltung von Testung und Quarantäne möglich ist.

Auch wenn die Werkstätten wieder eröffnen, kann die Beschäftigung in der Werkstatt erst nach o.g. Regelung mit negativem Testergebnis erfolgen. Bitte planen Sie deswegen rechtzeitig.

Über die schrittweise Öffnung der WfbM nach dem 8. Juni werden wir gesondert informieren. Geplant ist, dass zunächst die Bewohner*innen der Wohngruppen in der Region nach und nach in die Werkstatt gehen können.

Wochenend-Heimfahrten (1 bis max.3 Übernachtungen):

Ab sofort sind Wochenend-Heimfahren bzw. kurze Heimfahren wieder möglich. Auch für die Heimfahrten gilt, dass die Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu beschränken sind und das Abstandsgebot eingehalten werden muss. Im Interesse der Infektionsvermeidung sollten Sie z.B. auf Restaurantbesuche, Biergärten, Besuche von Kaufhäusern, und Einkaufsstraßen, und allen anderen Orten, an denen sich üblicherweise größere Menschenmengen aufhalten, verzichten. Bitte besuchen Sie mit dem/der Heimbewohner*in auch keine Angehörigen und Bekannten etc. in deren häuslicher Umgebung. Bleiben Sie entweder daheim oder halten Sie sich außerhalb von geschlossenen Räumlichkeiten auf.

Wegen der ansonsten sehr hohen und unübersichtlichen Anzahl von möglichen Kontaktpersonen, ist eine Wochenend-Heimfahrt zunächst nur 1 mal im Monat erlaubt. Maximal 3 Bewohner*innen einer Wohngruppe können gleichzeitig von der Wohngruppe zur Heimfahrt abwesend sein. Bitte besprechen Sie eine Heimfahrt deswegen rechtzeitig mit der zuständigen Wohnverbundsleitung, damit ihr Wunschtermin auch ermöglicht werden kann. Bevorzugt können die Bewohner*innen heimfahren, die jetzt keinen mehrwöchigen Aufenthalt daheim hatten.

Urlaub:

Bei Urlaub gilt die Regelung zur mehrtägigen Abwesenheit, falls die Heimbewohner*innen ihren Urlaub in der häuslichen Umgebung gemacht haben.

Sollten Sie in Ihrem Urlaub fortfahren (Hotel, Ferienwohnung etc.) oder ggf. sogar ins Ausland fahren, muss vor Wiederaufnahme in die Wohngruppe eine 14tägige Quarantäne bei Ihnen daheim durchgeführt werden. Zudem muss ein negatives Testergebnis zeitnah vor der Aufnahme eingereicht werden.

Besuch auf den Wohngruppen:

Der Besuch auf den Wohngruppen ist nicht möglich. Unsere Besuchsregelung und Betretungsverbot gilt weiterhin. Menschen mit Behinderung können sich in kleinem Rahmen (eine andere Person) mit Bewohner*innen anderer Wohngruppen außerhalb der Wohngruppe treffen. Ein gegenseitiger Besuch in der Wohngruppe oder auch Übernachtung ist nicht erlaubt.

Liebe Angehörige,

wir möchten Ihnen mit den Lockerungen gerne ein Stück entgegenkommen und haben großes Verständnis dafür, dass Sie sehnsüchtig darauf warten, dass die lange Zeit der Distanz endlich aufgehoben wird.

Wir haben in den vergangenen Wochen im Franziskuswerk erlebt, wie rasend schnell sich das Virus ausbreitet, welche schwerwiegenden Erkrankungen es gerade bei Menschen mit Behinderung auslöst und haben auch mehrere Todesfälle zu betrauen. Sie erwarten von uns zu Recht, dass wir alles tun, die uns anvertrauten Menschen zu gut wie möglich zu schützen. Dies kann uns aber nur gelingen, wenn wir gemeinsam die Regelungen einhalten – denn es geht nicht nur um das Wohl Ihres Angehörigen und um Ihre Wünsche, sondern um die Gesunderhaltung aller Menschen, die im Franziskuswerk leben und arbeiten. Aus diesem Grund bitten wir um Verständnis und Solidarität für unser Schutzkonzept.

Wir im Franziskuswerk waren in den vergangenen Wochen ein starkes Team, eine große Gemeinschaft und sind es immer noch. Nur durch den unglaublichen, engagierten Einsatz aller Mitarbeiter*innen aus den unterschiedlichen Bereichen, durch den Einsatz der Führungskräfte auch über die arbeitsrechtlich mögliche Arbeitszeit hinaus und an vielen Wochenenden, war ist es möglich, diese erste Welle der Infektionen gemeinsam zu überstehen.

Bitte zeigen Sie auch uns Ihren Respekt für unsere Arbeit dadurch, dass Sie uns durch die Einhaltung der Regelungen  – hier im Franziskuswerk oder daheim – unterstützen. Nur so kann der Wunsch in Erfüllung gehen, den wir uns immer wieder sagen: Bitte bleiben Sie gesund!

Michaela Streich                              Markus Holl
Geschäftsführerin Geschäftsführer

15.05.2020: Schrittweise Öffnung der Werkstatt für behinderte Menschen

Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte Beschäftigte der Werkstatt,

das Betretungsverbot der Werkstätten gilt weiterhin bis einschließlich 8. Juni 2020. Allerdings sind weitere Ausnahmen für Beschäftigte, die nicht in einem Wohnheim wohnen, möglich. Zunächst können die Beschäftigten, die bei ihren Angehörigen oder in einer eigenen Wohnung leben (z.B. ambulant begleitetes Wohnen), wieder in der Werkstatt arbeiten. Voraussetzung ist, dass die Beschäftigten in der Lage sind, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen unter Zuhilfenahme der üblichen Unterstützungsleistungen einhalten können. Ein Merkblatt – auch in leichter Sprache – mit wichtigen Hinweisen und Vorgaben wird Ihnen zugeschickt.

Zur Öffnung der Werkstatt sind umfangreiche Umorganisationen wie z.B. Organisation des Fahrdienstes, Organisation von Arbeitsgruppen und Arbeitsräumen notwendig. Aus diesem Grund wird die stufenweise Öffnung für Mittwoch, 27. Mai 2020 vorbereitet. Die Werkstatt informiert die Beschäftigten über die genauen Termine und das Vorgehen in Kürze.

Wann die Werkstatt für Beschäftigte aus Wohnheimen wieder geöffnet wird, ist derzeit noch nicht absehbar, aber wir sehen Licht am Ende des Tunnels und bereiten uns schon darauf vor. Auch dies wird nur sehr schrittweise geschehen unter der Maßgabe, dass in einer Arbeitsgruppe die Beschäftigten zusammenarbeiten, die auch im Wohnheim eine häusliche Gemeinschaft bilden.

Zur Öffnung der Förderstätte können wir noch keinen Zeitpunkt nennen. Auch dies wird nur langsam und schrittweise möglich sein. Derzeit bleibt es bei der bereits bestehenden Regelung für eine Notfallbetreuung.

Mit herzlichen Grüßen

Michaela Streich            Markus Holl
Geschäftsführerin          Geschäftsführer

Stufenweise Öffnung der Werkstatt für behinderte Menschen |

Die Allgemeinverfügung des Bayer. Ministeriums für Gesundheit und Pflege vom 14. Mai 2020 zum Nachlesen.

11.05.20: Verlängerung von Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie

Die Maßnahmen zum Schutz der Personen in Pflegeeinrichtungen und stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung werden bis zum 24. Mai 2020 verlängert.

Die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 7. Mai 2020 ist zum Nachlesen HIER verlinkt.

Der Notfallplan Corona-Pandemie – Regelungen für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung vom 3. April 2020 ist zum Nachlesen HIER verlinkt.

07.05.2020: Regelung zur Lockerung des Besuchsrechts

Sehr geehrte Angehörige,

sicher freuen Sie sich, dass Sie wieder die Möglichkeit haben, Ihre Angehörigen bei uns zu besuchen.

Um jedoch durch das gelockerte Besuchsverbot die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Franziskuswerks weiterhin vor Infektionen am Corona-Virus zu schützen, setzt die Geschäftsführung ihren Kurs der Umsicht und Vorsicht fort. Ziel unserer Besuchsregelung ist es, lang ersehnte Besuche von Bewohner*innen durch Angehörige zu ermöglichen und gleichzeitig einen höchstmöglichen Infektionsschutz aufrechtzuerhalten.

Grundsätzlich besteht das Besuchsverbot weiterhin fort. Die Gesundheitsministerium vorgegebenen Ausnahmen des Besuchsverbots geben dem Franziskuswerk Schönbrunn verbindlich vor, dass

  • täglich nur ein Besuch eines Familienmitglieds oder einer festen, registrierten Kontaktperson möglich ist.
  • eine feste Besuchszeit zu vereinbaren und einzuhalten ist.
  • der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besucher*in und Bewohner*in einzuhalten ist.
  • Besucher*innen während des gesamten Besuchs einen Mund-Nase-Schutz tragen müssen.
  • Bewohner*innen während der Besuchszeit einen Mund-Nasen-Schutz, soweit es der Gesundheitszustand zulässt, tragen.

Darüber hinaus gilt weiterhin, dass sich Personen mit Erkältungssymptomen oder/und Fieber sich nicht auf dem Gelände des Franziskuswerks aufhalten dürfen. Ebenso dürfen Besucher*innen innerhalb der letzten 14 Tage vor ihrem Besuch keinen Kontakt zu an COVID-19 erkrankten Personen gehabt haben.

Da der Gesundheitsschutz unserer Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen für uns oberste Priorität hat, bitten wir Sie um Unterstützung und Verständnis nachfolgender Besuchsregelungen:

  • Jeder Besuch muss mind. 24 Stunden vorher mit der Wohngruppe telefonisch vereinbart werden. Die Besuchszeiten sind individuell mit der Wohngruppe zu vereinbaren. Die Zeiten richten sich an der personellen und organisatorischen Situation der Gruppe aus.
  • Bewohner*innen, die in unter Quarantäne gestellten Gruppen wohnen, können nicht besucht werden.
  • Der Besuch auf Wohngruppen ist aufgrund des weiterhin gültigen Betretungsverbots nicht möglich. Eine Ausnahme ist nur bei bettlägerigen Bewohner*innen möglich. Diese kann in Absprache mit der Wohnverbundleitung bzw. Pflegedienstleitung in Einzelfällen genehmigt werden.
  • Der Besuch ist nur mit Aufenthalt bzw. Spaziergang im Freien gestattet unter Einhaltung der oben genannten Hygienevorschriften (Abstand halten und Masken-Pflicht!).
  • Besucher bringen ihren eigenen Mund-Nase-Schutz mit. Ein Mund-Nase-Schutz kann im Laden, außerhalb der Öffnungszeiten an der Infozentrale erworben werden.
  • Die Benutzung der Sanitärbereiche auf den Wohngruppen ist untersagt; öffentliche Toiletten stehen am Sportplatz zur Verfügung.
  • Der Besuch dient nicht zum Informationsaustausch mit dem Personal. Die Mitarbeiter*innen sind angewiesen, den Kontakt mit den Besucher*innen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Der Informationsaustausch ist weiterhin nur telefonisch oder schriftlich möglich.

Sollten Sie die beschriebenen Besuchsregeln nicht einhalten, sehen wir uns gezwungen, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und dies den Ordnungsbehörden zu melden.

Wir prüfen in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens weitere Lockerungen des Besuchsrechts und die Einrichtung von Besuchszonen, um Ihnen den Besuch Ihrer Angehörigen weiter zu erleichtern. Dazu stehen wir auch mit den zuständigen Behörden im Austausch. Über die weiteren Schritte werden wir Sie zeitnah informieren.

Freundliche Grüße

Michaela Streich         Markus Holl
Geschäftsführerin      Geschäftsführer

27.04.2020: Umgang mit Rückkehrer*innen in das Franziskuswerk

Sehr geehrte Angehörige,

der Schutz der uns anvertrauten Menschen hat die oberste Priorität. Alle ergriffenen Maßnahmen dienen vorbeugend dazu, sie vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und seine Ausbreitung zu verzögern. Aus diesem Grund setzen wir im Franziskuswerk auch die Allgemeinverfügung zum Aufnahmestopp um, die jetzt zunächst bis zum 3.Mai 2020 verlängert wurde.

Verständlicherweise fragen Sie nun an, wie es jetzt weitergehen kann, da Sie seit mehreren Wochen Ihre Angehörigen zu Hause begleiten. Wir hoffen, es ist überwiegend eine schöne, gemeinsame Zeit. Es wird bestimmt nicht immer so leicht sein, viel Organisationsgeschick von Ihnen erfordern und auch Kraft und Geduld. Dafür möchten wir uns auch bei Ihnen bedanken.

Aus unseren Erfahrungen der letzten Wochen wissen wir, wie schwierig es ist, eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Aus diesem Grund sind so strenge Besuchs- und Kontaktverbote uns allen – nicht nur in den Einrichtungen – auferlegt worden. Diese Auflagen machen Sinn!

Wir sehen durchaus mit Sorge der kommenden Zeit entgegen, wenn zunehmend die Kontaktverbote aufgehoben werden. Auf der einen Seite ist eine totale Abschottung über Monate auch keine Lösung – wir alle warten schon darauf, unsere Familie und Freunde endlich wieder zu sehen und auch in den Arm zu nehmen. Auf der anderen Seite müssen wir alle sehr verantwortungsvoll sein, um gerade die gesundheitlich Schwächsten in unserer Gesellschaft zu schützen.

Einige von Ihnen haben den Wunsch geäußert, dass Ihr Angehöriger in die vertraute Wohngruppe zurückkehren kann. Wir möchten dabei unterstützen, nicht in jedem Fall die strenge 14tägige Isolierung nach Aufnahme durchzuführen. Diese ist uns auch räumlich und personell nicht möglich und müsste ggf. in einer anderen Einrichtung (z.B. Reha-Klinik) durchgeführt werden. Teilweise müssten dazu freiheitsentziehende Maßnahmen eingesetzt werden, die wir im Interesse Ihres/Ihrer Angehörigen möglichst vermeiden wollen. In Absprache mit dem Gesundheitsamt haben wir überlegt, wie eine Rückkehr Ihrer Angehörigen in das Franziskuswerk gestaltet werden könnte. Es ist unser oberstes Ziel, eine mögliche Eintragung des Coronavirus von Rückkehrern von daheim in die Wohngruppe zu verhindern.

Wir bitten Sie bei Rückkehrwunsch, sich mit dem/der zuständigen Wohnverbundsleiter*in in Verbindung zu setzen. Er/sie wird mit Ihnen aufgrund der Situation in der Wohngruppe die notwendigen Schritte besprechen. Wir bitten Sie ausdrücklich, sich an die Vorgaben und Terminvorgaben des/der Wohnverbundsleiter*in zu halten. Diese dienen ausschließlich dazu, die Gesundheit und das Leben der Bewohner*innen und der Mitarbeiter*innen zu schützen.

Wir haben unsere Bestimmungen dahin gehend angepasst:

Aufnahmen aus dem häuslichen Bereich sind uns nur dann möglich, wenn ein aktuelles negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 vorliegt. Deswegen sollten Sie Ihren Angehörigen möglichst zeitnah – innerhalb von 24 Stunden – nach dem Erhalt des Testergebnisses bringen.

Deswegen ist es erforderlich, dass Sie zuerst den Rückkehrtermin in die Wohngruppe besprechen und dann die Testung in die Wege leiten. Vom Zeitpunkt der Testung (Abstrich auf Sars-CoV-2) bis zur Rückkehr in die Wohngruppe müssen Sie Ihren/Ihre Angehörige/n häuslich isolieren. D.h. ausschließlich nur Kontakte zu Menschen, die bereits auch in den vergangenen Wochen der häuslichen Gemeinschaft angehörten (z.B. KEINE Freunde, Angehörige, Besuche von Menschen, die nicht Ihrer häuslichen Gemeinschaft angehören.). KEINE Einkäufe, Friseurbesuche, Gartencenter etc., keine Spaziergänge bei denen die Abstandsregel zu anderen Menschen nicht eingehalten wird.

Vor der Rückkehr in die Wohngruppe müssen Sie uns bestätigen,

1. dass Sie und Ihr/e Angehörige/r keinen Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten hatten , mindestens 14 Tage zurückliegend,

2. dass Sie und Ihr/e Angehörige/r sich an die Ausgangsbeschränkung, die in der Allgemeinverfügung vom 20.03.2020/Aktualisierung vom 16.04.2020 im Bayerischen Ministerialblatt erlassen wurde, gehalten haben,

3. dass Sie und Ihr/e Angehörige/r nur die von Ihnen angegebenen Kontakte zu einer Person außerhalb Ihres Haushaltes in den letzten 14 Tagen vor Aufnahme in die Wohngruppe hatten,

4. dass bei Ihrem/Ihrer Angehörigen und den Kontaktpersonen in den letzten 14 Tagen keine Krankheitssymptome aufgetreten sind. (z.B. erhöhte Temperatur, Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Muskel-Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, verstopfte Nase, Durchfall, Verlust von Geruchs- und/oder Geschmackssinn),

5. dass auf Covid-19 getestet negativ wurde und die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen eingehalten wurden und 6. dass Ihnen als Angehöriger bekannt ist, dass bei einer falschen Auskunft die Geschäftsführung die Gesundheitsbehörden informiert und ggf. weitere rechtliche Schritte (z. B. Strafanzeige, Schadensersatz) eingeleitet werden.

Nach Wiederaufnahme in die Wohngruppe nimmt Ihr/e Angehörige/r zunächst nicht an Gemeinschaftsaktivitäten z.B. gemeinsames Essen, Spaziergänge teil. Nach 3-4 Tagen (Abhängig vom Termin der Testung) nimmt Ihr/e Angehörige/r an einer unserer Reihentestungen teil. Wird hier erneut ein negatives Ergebnis festgestellt, wird die häusliche Quarantäne auch innerhalb der Wohngruppe aufgehoben.

Falls bei Ihrem Angehörigen in der Zeit bei Ihnen daheim eine Covid 19-Erkrankung festgestellt wurde und er/sie wieder genesen ist, besprechen Sie das Vorgehen zur Aufnahme in die Wohngruppe mit der Wohnverbundsleitung. In diesem Fall gelten andere Bestimmungen.

Freundliche Grüße

Michaela Streich     Markus Holl
Geschäftsführerin   Geschäftsführer

20.04.2020: Aktuelle Situation

Sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer,

in den letzten Tagen vor Ostern waren wir gefordert, die geplante Quarantänestation ein- und herzurichten. Am 10. April konnte dann die erste Gruppe mit 11 Bewohner*innen ihre Arbeit aufnehmen. Diesen Bereich bauen wir Zug um Zug weiter aus.
Mittlerweile sind schon die ersten an Covid-19 erkrankten Mitarbeiter*innen wieder geheilt und gehen wieder ihrer Arbeit nach. Doch jeden Tag erreichen uns immer wieder neue Krankmeldungen, die uns vor neue Herausforderungen stellen. Seit 15. März verzeichnete das Franziskuswerk Schönbrunn insgesamt 36 positiv getestete Mitarbeiter*innen und 56 positiv getestete Bewohner*innen. Aktuell verzeichnen wir einen Stand von 12 Mitarbeiter*innen und 23 Bewohner*innen die an Covid-19 erkrankt sind. D. h. 24 Mitarbeiter*innen und 28 Bewohner*innen sind bereits wieder gesund.
Von den positiv getesteten Bewohner*innen wurden 14 im Krankenhaus behandelt. Leider war die Zeit über die Osterfeiertage für uns eine sehr schwere Zeit, da wir fünf Todesfälle zu verzeichnen hatten. Die verstorbenen Bewohner*innen waren alle Personen der sogenannten Risikogruppen, also höheren Alters und mit Vorerkrankungen. Wir werden alle Verstorbenen sehr vermissen. Einige von Ihnen lebten bis zu 70 Jahre in unserer Einrichtung. Auch denken wir an alle auf den betroffenen Gruppen und an die Angehörigen und trauern mit Ihnen!

Dauerte es zu Beginn der Maßnahmen zum Teil noch zwei Wochen bis die Befunde vorlagen, erhalten wir sie mittlerweile binnen ein bis drei Tagen. Dies liegt daran, dass die Testkapazitäten hochgefahren wurden und die Zusammenarbeit zwischen den Hausärzten, dem Gesundheitsamt Dachau und uns gut abgestimmt ist.
Auch begrüßen wir sehr, dass wir endlich größere Testreihen durchführen können. Seit 08.04.2020 werden uns vom Landratsamt Dachau täglich Kontingente für die Fast Lane an der Zentralen Teststelle in Markt Indersdorf zugewiesen. Somit ist es möglich, täglich bis zu 30 Mitarbeiter*innen testen zu lassen, um so noch besser die Infektionsketten unterbrechen zu können. Auch die Reihentestungen betroffener Bereiche sind seit 18.04. 2020 gestartet.
Weiterhin ist es wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Gesundheitsamt für uns passende Teststrategien aufbauen und kontinuierlich umsetzen.
Uns ist klar, dass wir eine Infektion über lange Zeit, bis ein entsprechender Impfstoff gefunden ist, nur schwer verhindern können. Deshalb verfolgen wir durch konsequente Hygienemaßnahmen die Strategie, dass sich so wenig wie möglich Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen zur gleichen Zeit in unserer Einrichtung infizieren. Somit können wir durch den Nachschub von Schutzausrüstung und durch eine ausreichende Anzahl an Mitarbeiter*innen die Betreuung unserer Bewohner*innen sicherstellen.

Konsequente Hygienemaßnahmen heißt im Franziskuswerk u.a., dass alle Mitarbeiter*innen verpflichtet sind Masken zu tragen und den Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten.

Den eingeschlagenen Weg mit den vielen und stetigen Veränderungen gehen wir weiter und wir werden sehr sensibel auf neue Erkenntnisse und Informationen, die wir gewinnen, so schnell wie möglich reagieren.

Nun wissen wir, dass die Bayerische Staatsregierung auf der Grundlage der Entscheidungen der Bundesregierung und der Länder, die beschränkenden Maßnahmen bis 3. Mai fortsetzt. Mögliche Szenarien für die langsame Aufhebung der Beschränkungen erarbeiten wir in den nächsten Wochen für alle Bereiche im Franziskuswerk, also für Wohnen Erwachsene und Kinder, für die Werkstatt und die Förderstätte, für die Schulen, Kindertagesstätten, Frühförderstelle, Heilpädagogische Tagesstätte und natürlich auch für die Altenpflege.

Liebe Angehörige, einige von Ihnen fragen, ob diejenigen, die die Infektion schon hatten, wieder nach Hause fahren und zurückkommen dürfen.
Leider ist das auch für diese Personen aufgrund der Allgemeinverfügung zum Besuchsrecht derzeit nicht möglich.
Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen und sich Möglichkeiten ergeben, werden wir sie informieren.

Abschließend möchten wir unseren Stolz auf unsere Mitarbeiter*innen zum Ausdruck bringen, die diese herausfordernde Situation sehr professionell und vor allem solidarisch, kollegial und hoch motiviert bewältigen.

Freundliche Grüße

Michaela Streich         Markus Holl
Geschäftsführerin       Geschäftsführer
Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH

17.04.20: Schließung von Werkstatt f. behinderte Menschen und Förderstätte verlängert mit Update vom 11.05.2020

Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung und Edith-Stein-Förderstätte bleiben bis zum 17. Mai 2020 geschlossen. 

Es besteht weiterhin die Möglichkeit einer Notfallbetreuung, nach der Regelung der Allgemeinverfügung. Wir wollen Sie darauf hinweisen, dass diese Notfallbetreuung auch in Anspruch genommen werden kann, wenn dem betroffenen Menschen mit Behinderung die Tagesstruktur fehlt und deshalb eine geordnete Betreuung und Versorgung tagsüber zuhause nicht sichergestellt werden kann.Bitte melden Sie sich möglichst zeitnah telefonisch bei Frau Plank unter 08139 800 5040, wenn Sie eine Notfallbetreuung benötigen und die erforderlichen Kriterien erfüllen.

Aktuelle Mitteilungen und Informationen über Änderungen werden täglich veröffentlicht und können auf unserer Internetseite www.franziskuswerk.de gefunden werden. Wir empfehlen Ihnen, unsere Internetseite regelmäßig zu besuchen um auf den aktuellsten Stand zu bleiben.

Sobald die Schließung aufgehoben wird, werden wir Sie wieder informieren. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre weitere Unterstützung.

Link zur Allgemeinverfügung der Bayer. Staatsregierung vom 17. März 2020 über Schließung von WfbM, Förderstätten

Link zum Update der Allgemeinverfügung vom 20. März 2020

Link zum Update der Allgemeinverfügung vom 16. April 2020

Link zum Update der Allgemeinverfügung vom 07. Mai 2020

04.04.2020: Allgemeinverfügung „Aufnahmestopp“

In Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Dachau wird die Geschäftsführung entscheiden, welches Vorgehen nach der Allgemeinverfügung „Aufnahmestopp“ für die Bewohner und Bewohnerinnen gilt, die zur Zeit bei ihren Angehörigen daheim sind. Wir werden dazu dann umgehend informieren.

Den Link zur Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung betreffend stationäre Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung sowie für stationäre Einrichtungen für Erwachsene finden Sie HIER.

Den Link zur Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung betreffend Pflegeeinrichtungen finden Sie HIER.

Bislang gelten folgende Bestimmungen:

Aufnahmen aus dem häuslichen Bereich sind uns nur dann möglich, wenn ein aktuelles negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 vorliegt, welches nicht älter als einen Tag ist. Zudem dürfen keine akuten Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden und Durchfall vorliegen. Ihr Angehöriger darf in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person gehabt haben. Diese Maßnahmen sind erforderlich, da wir keine räumlichen und personellen Ressourcen haben, um eine 14-tägige Quarantäne für Aufnahmen aus dem häuslichen Bereich zu gewährleisten. Dieses Vorgehen entspricht den Handlungsanweisungen des BayMGP vom 29.03.2020.

Eine Aufnahme aus dem häuslichen Bereich ist nicht möglich, wenn die Wohngruppe zwischenzeitlich unter häusliche Quarantäne gestellt wurde.

Die Angehörigen müssen vor Wiederaufnahmeaus der häuslichen Umgebung in das Franziskuswerk folgende Erklärung abgeben:

Hiermit bestätige ich, dass auf Covid-19 getestet wurde und das Ergebnis NEGATIV ist. Weiterhin ist das schriftlich vorliegende Ergebnis maximal einen Tag alt. _………………… (Name) hat aktuell keinerlei Symptome welche auf eine Corona Erkrankung hinweisen. Mir als Angehöriger bzw. Betreuer ist bewusst, dass bei einer falschen Auskunft, die Wohngruppe die Gesundheitsbehörden informiert und ggf. weitere rechtliche Schritte (z. B. Strafanzeige, Schadensersatz) eingeleitet werden.

31.03.2020: Aktualisierung: Besuchsverbot aller Wohngruppen in Schönbrunn incl. der Außenwohngruppen

Sehr geehrte Eltern und Angehörige der Bewohner*innen,

das Corona Virus breitet sich auch in Bayern weiter aus.

Zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen setzen wir die Allgemeinverfügung der bayerischen Staatsregierung inklusive der Verlängerung der Maßnahmen zur Ausgangsbeschränkung wie folgt um:

Wir bitten Sie, uns dabei zu unterstützen, die Bewohner*innen bzw. Ihre Angehörigen und unsere Mitarbeiter*innen zu schützen:

  • Seit Samstag, 21.03.2020, ab 00.00 Uhr, ist der Besuch aller Wohngruppen inklusive der Außenwohngruppen des Franziskuswerks Schönbrunn und damit das Betreten aller Wohnhäuser untersagt.
  • Übernehmen Sie Verantwortung und verzichten Sie darauf, Ihre Angehörigen zu sich nach Hause zu holen. Dies erhöht die Kontaktzahl und damit die Gefahr auch für die Mitbewohner*innen Ihres Angehörigen und unserer Mitarbeiter*innen.
    In diesem Fall muss dann die Betreuung bis mindestens zum 19.04.2020 bei Ihnen zu Hause sichergestellt werden.
  • Aufnahmen aus dem häuslichen Bereich sind uns nur dann möglich, wenn ein aktuelles negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 vorliegt, welches nicht älter als einen Tag ist. Zudem dürfen keine akuten Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden und Durchfall vorliegen. Ihr Angehöriger darf in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person gehabt haben. Diese Maßnahmen sind erforderlich, da wir keine räumlichen und personellen Ressourcen haben, um eine 14-tägige Quarantäne für Aufnehmen aus dem häuslichen Bereich zu gewährleisten.
  • Eine Aufnahme aus dem häuslichen Bereich ist nicht möglich, wenn die Wohngruppe zwischenzeitlich unter häusliche Quarantäne gestellt wurde.

Für Kinder und Jugendliche in Wohnheimen gilt die Ausgangsbeschränkung auch. Auf Anordnung der Regierung von Oberbayern sind bereits ab sofort Heimfahrten und Besuche bei den Eltern/Sorgeberechtigten bis auf weiteres auszusetzen.

Uns ist die Einhaltung dieser Regelungen sehr wichtig, damit wir gemeinsam diese Herausforderung gut bewältigen.

Darüber hinaus haben wir unsere Mitarbeiter*innen angewiesen, verstärkt auf Hygienevorschriften zu achten und die Allgemeinverfügung der bayerischen Staatsregierung zur Ausgangsbeschränkung einzuhalten.

In unserem Haus haben wir nun Besprechungen auf das Nötigste reduziert und alle Fortbildungen, Veranstaltungen, etc. abgesagt. Darüber hinaus setzen wir die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI), der Bayerischen Staatsregierung und der Gesundheitsämter in unserer Einrichtung flächendeckend um.

Wie Sie wissen, wurden die Schulen, Tagesstätten und Kindertageseinrichtungen in Bayern bis 19.04.2020 geschlossen. Auch wir haben in diesen Einrichtungen nur noch eine Notbetreuung für Kinder von systemrelevanten Berufsgruppen eingerichtet.

Um auch im Erwachsenenbereich die Kontakte zu reduzieren und die Menschen damit vor Ansteckung zu schützen, wurden die Werkstätten und Förderstätten ab dem 18.03.2020 ebenfalls bis zum 19.04.2020 geschlossen.

Bitte nutzen Sie auch die weiteren Informationen, die Sie auf der Startseite unserer Homepage finden.

Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH

Michaela Streich      Markus Holl
Geschäftsführerin   Geschäftsführer

24.03.20: Aktualisierung: Besuchsverbot aller Wohngruppen in Schönbrunn incl. der Außenwohngruppen

Sehr geehrte Eltern und Angehörige der Bewohner*innen,

das Corona Virus breitet sich auch in Bayern weiter aus.

Zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen setzen wir die Allgemeinverfügung der bayerischen Staatsregierung zur Ausgangsbeschränkung wie folgt um:

Wir bitten Sie, uns dabei zu unterstützen, die Bewohner*innen bzw. Ihre Angehörigen und unsere Mitarbeiter*innen zu schützen:

  • Ab Samstag, 21.03.2020, ab 00.00 Uhr, ist der Besuch aller Wohngruppen inklusive der Außenwohngruppen des Franziskuswerks Schönbrunn und damit das Betreten aller Wohnhäuser untersagt.
  • Bitte verzichten Sie darauf, Ihre Angehörigen zu sich nach Hause zu holen. Dies erhöht die Kontaktzahl und damit die Gefahr auch für die Mitbewohner*innen Ihres Angehörigen und unserer Mitarbeiter*innen.
    In diesem Fall muss dann die Betreuung bis mindestens zum 03.04.2020 bei Ihnen zu Hause sichergestellt werden.
  • Eventuell ist damit zu rechnen, dass bei einer möglichen Infizierung während des Aufenthalts außerhalb der Einrichtung über den 03.04.2020 hinaus Ihr*e Angehörige*r nicht wieder aufgenommen werden kann.
    Gleiches gilt für den Fall, dass die Wohngruppe zwischenzeitlich unter häusliche Quarantäne gestellt wurde.

Für Kinder und Jugendliche in Wohnheimen gilt die Ausgangsbeschränkung auch. Auf Anordnung der Regierung von Oberbayern sind bereits ab sofort Heimfahrten und Besuche bei den Eltern/Sorgeberechtigten bis auf weiteres auszusetzen.

Uns ist die Einhaltung dieser Regelungen sehr wichtig, damit wir gemeinsam diese Herausforderung gut bewältigen.

Darüber hinaus haben wir unsere Mitarbeiter*innen angewiesen, verstärkt auf Hygienevorschriften zu achten und die Allgemeinverfügung der bayerischen Staatsregierung zur Ausgangsbeschränkung einzuhalten.

In unserem Haus haben wir nun Besprechungen auf das Nötigste reduziert und alle Fortbildungen, Veranstaltungen, etc. abgesagt. Darüber hinaus setzen wir die Empfehlungen den Robert-Koch-Instituts (RKI), der Bayerischen Staatsregierung und der Gesundheitsämter in unserer Einrichtung flächendeckend um.

Wie Sie wissen, wurden die Schulen, Tagesstätten und Kindertageseinrichtungen in Bayern bis 19.04.2020 geschlossen. Auch wir haben in diesen Einrichtungen nur noch eine Notbetreuung für Kinder von systemrelevanten Berufsgruppen eingerichtet.

Um auch im Erwachsenenbereich die Kontakte zu reduzieren und die Menschen damit vor Ansteckung zu schützen, wurden die Werkstätten und Förderstätten ab dem 18.03.2020 ebenfalls bis zum 19.04.2020 geschlossen.

Bitte nutzen Sie auch die weiteren Informationen, die Sie auf der Startseite unserer Homepage finden.

Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH

Michaela Streich       Markus Holl
Geschäftsführerin    Geschäftsführer

17.03.2020: Schließung der Werkstatt und Förderstätte ab 18.03.2020

Sehr geehrte Eltern und Angehörige der externen Werkstatt- und Förderstättenbeschäftigten,

wie Sie sicherlich gehört haben, wurden die Schulen, Tagesstätten und Kindertageseinrichtungen in Bayern bis 19.4.2020 auf Veranlassung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales geschlossen. Auch wir haben in diesen Einrichtungen nur noch eine Notbetreuung für Kinder von systemrelevanten Berufsgruppen eingerichtet.

Unsere Werkstatt für Menschen mit Behinderung und Förderstätte sind ebenfalls Gemeinschaftseinrichtungen.

Hier werden zudem viele Personen begleitet, die zu einer Hochrisikogruppe gehören, da sie Vorerkrankungen haben. Um auch im Erwachsenenbereich die Kontakte zu reduzieren und die Menschen damit vor Ansteckung zu schützen, werden die Werkstatt und Förderstätte ab dem 18. März 2020 vorsorglich ebenfalls vorerst bis zum 19. April 2020 geschlossen. Dies geschieht in Rücksprache mit dem Bezirk Oberbayern und dem Dachauer Gesundheitsamt.

Wir werden – wie im Kinder- und Jugendbereich – eine Notversorgung einrichten für Beschäftigte der Werkstatt und Förderstätte, deren Betreuungspersonen in systemrelevanten Berufen arbeiten. Die Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Heilpädagogischen Tagesstätten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege trifft dazu folgende Regelung:

Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.
Dies gilt nur, wenn beide Elternteile in diesen Bereichen arbeiten und die Betreuung nicht anderweitig gesichert werden kann.

Sollten Sie sich gesundheitlich nicht in der Lage sehen, Ihren Angehörigen zu Hause zu betreuen, bieten wir Ihnen in Einzelfällen Unterstützung an. Bitte melden Sie sich möglichst zeitnah beim Geschäftsbereichsleiter der Werkstatt und Förderstätte, Valentin Schmitt, entweder telefonisch unter der Nummer 08139-800-5001 oder unter der Email-Adresse: Valentin.schmitt@schoenbrunn.de ; wenn Sie eine Notbetreuung benötigen und die oben genannten Kriterien erfüllen.

Bitte informieren Sie uns auch weiterhin, wenn sich Ihr Angehöriger oder eine nahe Kontaktperson in den letzten 14 Tagen vor Symptombeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder Kontakt zu einem COVID-19 Patienten bestand und Symptome einer Corona Virusinfektion (Fieber, Halsschmerzen, Husten, Muskelschmerzen, Durchfall) zeigt.

Bitte nehmen Sie dann umgehend telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt oder mit dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst auf (unter der Telefonnummer: 116 117) und klären das weitere Vorgehen ab.

Auch wenn Ihr Angehöriger dann nicht mehr täglich zu uns kommt, sollten Sie uns unbedingt davon in Kenntnis setzen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine gute, gesunde Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Streich       Markus Holl
Geschäftsführerin    Geschäftsführer
Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH

17.03.20: Besuchsrecht in den stationären Wohnangeboten der Behindertenhilfe und in der Pflege stark eingeschränkt

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

zu unserer Information vom 13.03.2020 bitten wir zu beachten, dass folgende Besuchergruppen von den Einschränkungen des Besuchsrechts ausgenommen sind:

Z. B. Rettungsdienste, Krankentransporte, ärztliche Hausbesuche, Fachdienst Pflege, Hausbesuche Therapeuten (Physio, Ergo etc.) Fachdienst Heilpädagogik/Psychologie, Seelsorge im Krisenfall, Palliativ-Versorgung und Sterbebegleitung, Podologie,

Bitte weisen Sie beim Betreten der Wohngruppe darauf hin, dass die Besucher als erstes ihre Hände mit Seife waschen. Das Tragen von Schutzkleidung ist nicht erforderlich.

Therapien unserer Ergo- und Physiotherapiepraxen werden auch weiterhin in den Praxisräumen durchgeführt.

Darüber hinaus bitten wir Sie, den Aushang „Stopp – Betretungsverbot“ auszutauschen gegen den Aushang „Stopp – Eingeschränktes Besuchsrecht“.

Externe und interne Lieferdienste stellen Ihre Lieferungen (z. B. Wäsche, Essen, Medikamente, Hygieneartikel etc.) vor den Eingangstüren der Wohngruppen ab.

Nachfolgend noch einmal der gesamte Text unserer Information an Angehörige vom 13.03.2020:

Mit der Allgemeinverfügung des bayrischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 13.03.2013 wurde das Besuchsrecht u.a. in Pflegeeinrichtungen und Behinderteneinrichtungen massiv eingeschränkt. Es gelte, ältere und kranke Menschen zu schützen, die bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus besonders gefährdet seien.

Da uns im Franziskuswerk die besondere Fürsorgepflicht in der Gesunderhaltung aller Menschen, die in unseren Einrichtungen und Diensten betreut werden sehr wichtig ist, werden wir die Ankündigung sofort umsetzen. Wir orientieren uns dabei an den Ausführungen der vorgenannten Allgemeinverfügung. Dabei ist uns ebenso sehr wichtig, dass die starken Einschränkungen der Besuche in unseren stationären Wohnangeboten der Behindertenhilfe und in der Pflege nicht gleichbedeutend mit einer Isolation der uns anvertrauten Menschen sind. Damit einher geht kein Bewegungsverbot. Gerade in der jetzigen Zeit ist auch wichtig, dass sich ältere pflegebedürftige Menschen und behinderte Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bewegen können und Kontakt zu ihren Angehörigen haben.

Unser Ziel ist der Schutz unserer Bewohner*innen.

Deshalb dürfen die Wohngruppen in unseren stationären Wohnangeboten der Behindertenhilfe und in der Pflege, nur von den zuständigen Mitarbeiter*innen im Dienst betreten werden. Nur die Bewohner*innen dürfen jederzeit ihre Wohngruppe verlassen und betreten. Die Bewohnern*innen können sich außerhalb der Wohngruppe mit anderen Bewohnern*innen und Angehörigen treffen.

Heimfahrten der Bewohner*innen sind ebenso möglich. Dabei ist jedoch zu beachten, dass externe Fahrdienste und Angehörige vor der Wohngruppe warten müssen und diese in keinem Fall betreten dürfen.

Die Beschäftigung der Bewohner*innen in unserer Werkstatt für behinderte Menschen und in unseren Förderstätten ist weiterhin möglich.

U. a. aufgrund der Schul- und Kita-Schließungen gibt es im Kinder- und Jugendbereich keine tagesstrukturellen Angebote mehr.

Ausnahmen von den Besuchseinschränkungen:

  • Therapeutische/medizinische Besuche
    Z. B. Rettungsdienste, Krankentransporte, ärztliche Hausbesuche, Fachdienst Pflege, Hausbesuche Therapeuten (Physio, Ergo etc.) Fachdienst Heilpädagogik/Psychologie, Seelsorge im Krisenfall, Palliativ-Versorgung und Sterbebegleitung, Podologie,
  • Reinigungsdienst für notwendige Reinigung und Desinfektion
  • Externe und interne Handwerker für akute Maßnahmen
    Z.B. Sicherstellung Betrieb der Wohngruppe (Toiletten, Wasser, Herd, Spülmaschine etc.) im 7-Tage-Betrieb, Lieferung/Reparatur von dringend benötigten medizinischen Hilfsmitteln
  • Angehörige bei Vorliegen eines Notfalls
    Z. B. Schwere Demenz, Sterbefall, lebensbedrohliche Situation. In diesen Fällen ist max. 1 Besucher für max. 1 Std. pro Gruppe möglich

Zum Wohle unserer Bewohner*innen bitten wir die eingeschränkten Besuchsrechte unbedingt einzuhalten und danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Freundliche Grüße

Michaela Streich      Markus Holl
Geschäftsführerin   Geschäftsführer
Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH

13.03.2020: Besuchsrecht in den stationären Wohnangeboten der Behindertenhilfe und in der Pflege stark eingeschränkt

Auf der heutigen Pressekonferenz hat Ministerpräsident Söder angekündigt, dass das Besuchsrecht u.a. in Pflegeeinrichtungen und Behinderteneinrichtungen massiv eingeschränkt werde.
Es gelte, ältere und kranke Menschen zu schützen, die bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus besonders gefährdet seien.

Da uns im Franziskuswerk die besondere Fürsorgepflicht in der Gesunderhaltung aller Menschen, die in unseren Einrichtungen und Diensten betreut werden sehr wichtig ist, werden wir die Ankündigung sofort umsetzen. Wir orientieren uns dabei an den Ausführungen in der vorgenannten Pressekonferenz.

Dabei ist uns ebenso sehr wichtig, dass die starken Einschränkungen der Besuche in unseren stationären Wohnangeboten der Behindertenhilfe und in der Pflege nicht gleichbedeutend mit einer Isolation der uns anvertrauten Menschen sind. Damit einher geht kein Bewegungsverbot. Gerade in der jetzigen Zeit ist auch wichtig, dass sich ältere pflegebedürftige Menschen und behinderte Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bewegen können und Kontakt zu ihren Angehörigen haben.

Unser Ziel ist der Schutz unserer Bewohner*innen.

  • Deshalb dürfen die Wohngruppen in unseren stationären Wohnangeboten der Behindertenhilfe und in der Pflege, nur von den zuständigen Mitarbeiter*innen im Dienst betreten werden.
  • Nur die jeweiligen Bewohner*innen dürfen jederzeit ihre Wohngruppe verlassen und betreten.
  • Die Bewohnern*innen können sich außerhalb der Wohngruppe mit anderen Bewohnern*innen und Angehörigen treffen.
  • Heimfahrten der Bewohner*innen sind ebenso möglich. Dabei ist jedoch zu beachten, dass externe Fahrdienste und Angehörige vor der Wohngruppe warten müssen und diese in keinem Fall betreten dürfen.
  • Die Beschäftigung der Bewohner*innen in unserer Werkstatt für behinderte Menschen und in unseren Förderstätten ist weiterhin möglich.
  • U. a. aufgrund der Schul- und Kita-Schließungen gibt es im Kinder- und Jugendbereich keine tagesstrukturellen Angebote mehr.

Ausnahmen von den Besuchseinschränkungen:

  • Therapeutische/medizinische Besuche
    Z. B. Rettungsdienste, Krankentransporte, ärztliche Hausbesuche, Fachdienst Pflege, Hausbesuche Therapeuten (Physio, Ergo etc.) Fachdienst Heilpädagogik/Psychologie, Palliativ-Versorgung und Sterbebegleitung
  • Reinigungsdienst für notwendige Reinigung und Desinfektion
  • Externe und interne Handwerker für akute Maßnahmen
    Z.B. Sicherstellung Betrieb der Wohngruppe (Toiletten, Wasser, Herd, Spülmaschine etc.) im 7-Tage-Betrieb, Lieferung/Reparatur von dringend benötigten medizinischen Hilfsmitteln
  • Angehörige bei Vorliegen eines Notfalls
    Z. B. Schwere Demenz, Sterbefall, lebensbedrohliche Situation. In diesen Fällen ist max. 1 Besucher für max. 1 Std. pro Gruppe möglich

Zum Wohle unserer Bewohner*innen bitten wir die eingeschränkten Besuchsrechte unbedingt einzuhalten und danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH

Michaela Streich         Markus Holl
Geschäftsführerin      Geschäftsführer

Johannes-Neuhäusler-Schule

Über aktuelle Änderungen im Schulbetrieb werden die Eltern direkt von der Schule informiert.

Weitere Informationen zum Schulbetrieb in der momentanen Situation finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums (https://km.bayern.de).

Die Formulare zur Notbetreuung finden sie hier (https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6963/formblaetter-zur-notbetreuung.html).

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter der 08139-800 6084. Das Sekretariat ist ab 16.03. in der Regel von 8.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

Kindertagesstätten

Die aktuellen Regelungen zu den Öffnungen der Kitas entnehmen Sie bitte der Seite des Bayerischen Sozialministeriums https://www.stmas.bayern.de.

Es ist jetzt wichtig, dass wir uns alle schützen – insbesondere das betreuende und pflegerische Personal in unserer Einrichtung. Einen effektiven Schutz bieten hierzu die sogenannten Mund-Nasen-Schutz-Masken (MNS). Diese MNS schützen nicht nur den Träger, sondern auch die Menschen in der Umgebung.

Damit in unseren betreuenden Bereichen ausreichend Masken zur Verfügung stehen, entstand der Gedanke, einen Teil unserer Masken für die anderen Fachbereiche selbst herzustellen. Wir schonen damit Ressourcen und übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiter.

So wie wir alle gerade auch Abstand voneinander halten sollten, in die Armbeuge husten und niesen, das Händeschütteln unterlassen, so basiert die Ansteckungsprävention auf der Annahme, dass jeder und je potenziell ansteckend sein könnte. Eine einfache Maske verhindert, dass man seine Tröpfchen in die Gegend hustet oder niest.

Wichtig bei der Herstellung von genähten Mundschutzen ist, dass der gewählte Stoff aus Baumwolle ist und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden kann. Weiterhin muss beim Nähen darauf geachtet werden, dass der Stoff zweilagig gelegt ist.

Eine ausführliche Anleitung, die die Stadt Essen veröffentlicht hat, finden Sie HIER.

Je mehr Masken wir zur Verfügung haben, desto mehr Personen können wir schützen – z.B. unsere Kolleg*innen in der Logistik, Reinigung und Versorgung sowie unsere gesunden Bewohnerinnen und Bewohner.

Werden Sie also aktiv und nähen Sie im Home Office oder in Ihrer Freizeit solche Masken – und sprechen Sie Bekannte, Verwandte, Nachbarn, Freunde an, dass sie Sie unterstützen!

Sie können diese Masken an: Franziskuswerk Schönbrunn, Infozentrale , Viktoria-von-Butler-Str. 2, 85244 Schönbrunn schicken, oder einfach bei der Infozentrale abgeben.

Bei Fragen zu Material oder Nähanleitungen setzen Sie sich bitte per email mit: Rosemarie.Kreutmeier@schoenbrunn.de in Verbindung. Sie koordiniert die Verteilung der Masken.

Telefonisch können wir keine Fragen zu den Nähanforderungen beantworten, da wir unsere Telefonleitungen freihalten müssen.

Vielen Dank an alle Näherinnen und Näher!

Wir haben eine besondere Fürsorgepflicht für die Gesunderhaltung aller Menschen, die in unseren Einrichtungen und Diensten betreut werden. Zur Bewältigung der Corona-Pandemie mit all seinen Herausforderungen haben wir einen Krisenstab eingerichtet, der 24/7 erreichbar ist. Er ist eng mit dem Katastrophenschutz, dem Gesundheitsamt und weiteren Behörden vernetzt und setzt sämtliche staatlich angeordneten Verfügungen um.

Schönbrunner Mutmach-Song

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Wir alle hatten seit dem Frühjahr 2020 mit Vokabeln und Maßnahmen wie Pandemie, Covid-19, Lockdown, Quarantäne, Betretungsverbot, Hygienekonzept zu tun. Der geregelte Alltag war ausgehebelt, Corona beherrscht jedes Gespräch. Aber es entstand dabei auch viel Positives. Es brauchte etwas, das uns allen in dieser Situation Mut macht. Den Mut, an eine positive Zukunft zu denken. So entstand der „Schönbrunner Mutmach-Song“. Das Video ist mit diesem Link auf dem Youtube-Kanal des Franziskuswerkes zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=suPUQ-eTQnc

Der ursprüngliche Song stammt von der Band STS aus Österreich, Text und Musik Gert Steinbäcker, Verlag Edition Scheibmaier GmbH Wien. Mit freundlicher Genehmigung von Gert Steinbäcker durften wir den Song für unser Video bearbeiten. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen mitgestaltenden Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen noch einmal herzlich bedanken und insbesondere bei dem Produktionsteam unser Mitarbeiter*innen:

Film-Konzept und ProduktionKathi Schemitsch
Musikalische Gestaltung & TextbearbeitungUdo Neubauer
Musikalische Gestaltung & GesangMichael Köhler
MusikproduktionAndreas Bauer
IdeeCorona-Team
ProduktionFranziskuswerk Schönbrunn gGmbH

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Schauen und Mitsingen und viel Freude beim Teilen mit Ihren Familien, Bekannten und Freunden.