Mitwirkung

Wir legen großen Wert auf einen guten Austausch mit den Klientinnen und Klienten sowie deren Angehörigen bzw. gesetzlichen Betreuungen. Gremien wie die Bewohnervertretung, der Werkstattrat oder der Beirat der Angehörigen und gesetzlichen Betreuungen sowie die Frauenbeauftragte zur Wahrung der Interessen und Belange von Frauen stellen den Austausch und Informationsfluss zwischen allen Beteiligten sicher.

Bewohnervertretung

Werkstattrat

Förderstättenrat

Frauenbeauftragte

Angehörigenvertretung

Mitarbeitervertretung

Bewohnervertretung

Was ist die Bewohnervertretung?

Die Bewohner-Vertretung möchte helfen, dass sich Menschen mit Behinderung im Franziskuswerk wohl fühlen.

Die Aufgaben und Rechte der Bewohner-Vertretung sind im PfleWoqG genau geregelt.

Die Bewohner-Vertretung kümmert sich um Probleme und Sorgen der Menschen mit Behinderung, die im Franziskuswerk wohnen.

Zum Beispiel, wenn der Laden nicht lange genug auf hat, sagt das die Bewohner-Vertretung der Leitung vom Franziskuswerk. Die Leitung muss zuhören und schauen, ob sie das für die Bewohner machen kann.

Sie hilft auch bei Streitigkeiten in Wohngruppen oder bei Problemen zwischen Bewohner und Betreuer. Die Bewohner-Vertretung spricht dann mit der Leitung um zu helfen.

Die Bewohner-Vertretung wird alle 4 Jahre neu gewählt.

Wie die Wahl sein muss, ist im PfleWoqG genau geregelt.

Die Wahl ist allgemein, frei, gleich und geheim!

Wenn jemand gewählt werden möchte, kann er sich vor der Wahl bei dem Wahl-Ausschuss melden.

Im Franziskuswerk Schönbrunn sind 9 Mitglieder in der Bewohner-Vertretung und ein Besitzer.

Um was kümmert sich die Bewohnervertretung?

  • Die Bewohner-Vertretung nimmt Beschwerden auf und leitet sie an die Leitung des Franziskuswerks weiter.
  • Sie nimmt auch Ideen und Vorschläge auf und leitet sie weiter.
  • Die Bewohner-Vertretung arbeitet mit, wenn Heim-Verträge geändert werden sollen.
  • Die Bewohner-Vertretung sorgt dafür, dass bei der Betreuung und Pflege alles gut läuft.
  • Die Bewohner-Vertretung hilft, Dinge zu verbessern, damit weniger Unfälle passieren.
  • Die Bewohner-Vertretung organisiert 1x im Jahr eine Bewohner-Versammlung. Hier gibt sie einen Tätigkeitsbericht ab.
  • Die Bewohner-Vertretung hat 1x im Monat eine Sprechzeit im Cafe Klatsch, die Termine stehen im CABito.
  • Am Ende der Amts-Zeit beruft sie einen Wahl-Ausschuss ein, um die Wahl für die Bewohner-Vertretung zu organisieren.

Wer ist in der Bewohnervertretung?

Angelika Karl
1. Vorsitzende

Maximilian Schmid
2. Vorsitzender

Georg Geier
1. Schriftführer

Theresia Strobl
2. Schriftführerin

Jamina Hentschel
Beisitzerin

Karin Ertl

Richard Frimpong

Gerhard Folkmer

Simeon Tolksdorf

Patrick Wied


Werkstattrat

Der Werkstattrat kümmert sich, ähnlich einem Betriebsrat, um die Belange der Menschen mit Behinderung, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen einer Tätigkeit nachgehen. Seine rechtliche Grundlagen, seine Aufgaben und Rechte sind in der Caritas-Werkstätten-Mitwirkungsordnung festgelegt. Diese sind:

Allgemeine Aufgaben des Werkstattrats

Der Werkstattrat hat darüber zu wachen und zu überprüfen, dass die Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften und getroffenen Vereinbarungen eingehalten werden:

  • Arbeitsrechtliche Vorschriften
  • Beschäftigungszeit und Teilzeitbeschäftigung
  • Urlaub und Erholungspausen
  • Teilname an Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit
  • Mitwirkungsrecht und Beschwerderecht sowie die Einhlatung der Werkstattverträge der Werkstatt

Mitbestimmungsrechte des Werkstattrats

  • Aufstellung und Änderung der Werkstattordnung
  • Beginn und Ende der Beschäftigungszeiten, der Pausen und der Zeiten für begleitende Maßnahmen, sowie Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage und vorübergehende Verkürzungen oder Verlängerungen der üblichen Beschäftigungszeit
  • Aufstellung von Grundsätzen für den Urlaubsplan
  • Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Werkstattbeschäftigten zu überwachen
  • Aufstellung von Grundsätzen für die Fort- und Weiterbildung, der begleitenden Maßnahmen
  • Gestaltung von Sanitär- und Aufenthaltsräumen
  • Fragen der Verpflegung
  • Planung und Mitgestaltung sozialer Aktivitäten für die Werkstattbeschäftigten

Rudolf Reiter und Gabriele Schroll-Gaßmair assistieren dem Werkstattrat bei diesen wichtigen Aufgaben. Der Werkstattrat hat jeden letzten Donnerstag im Monat von 14.30 – 15.30 Uhr im Konferenzraum 1 der Werkstatt für behinderte Menschen eine feste Sprechzeit eingerichtet. Zusätzlich ist er jederzeit über werkstattrat@schoenbrunn.de per E-Mail erreichbar oder per direkte Ansprache der einzelnen Mitglieder bzw. Assistenten.

Barbara Schattenkirchner
1. Vorsitzende

René Busch
2. Vorsitzender

Melanie Eichenseer

Karin Ertl

Pia Wasmaier


Förderstättenrat

Der Förderstättenrat ist das jüngste Mitwirkungsgremium im Franziskuswerk Schönbrunn und noch in der Aufbauphase. Mit Aleksandar Zarkov hat die Förderstättenleiterin Isabella Berger erst ein Mitglied gefunden; geplant sind drei Mitglieder. Berger wird den Förderstättenrat als Assistentin begleiten. Sobald der Rat komplett ist, muss er sich zunächst als Gruppe zusammenfinden und lernen, für die Geschehnisse in der Edith-Stein-Förderstätte (Föst) ein Ohr zu entwickeln und für die Belange der Kollegen offen zu sein.

Als erste niederschwellige Aufgaben stehen fest:

  • Bei Ehrungen den Jubilaren die Hand schütteln
  • Neue Beschäftigte und Mitarbeiter*innen begrüßen
  • Ideen sammeln für verschiedene Feste im Jahreskreis

Nach der Einarbeitung soll sich der Förderstättenrat bei Führungen durch die Föst aktiv werden, bei der Suche nach weiteren Dienstleistungen der Föst beteiligen, eine regelmäßige Sprechstunde einrichten, sich mit der Werkstättenrat austauschen, und vieles mehr.


Frauenbeauftragte im Franziskuswerk Schönbrunn

Rund 450 Frauen leben im Franziskuswerk Schönbrunn, davon arbeitet rund ein Drittel (Stand Sep. 2016) u.a. in der Werkstatt für behinderte Menschen Schönbrunn. Zur Wahrung der Interessen und Belange dieser Frauen hat das Franziskuswerk im Frühjahr 2016 Franziska Sperl als Frauenbeauftragte ernannt. Sie stellt sicher, dass Frauen mit geistiger Behinderung die gleichen Rechte haben wie Männer, dass Frauen genau die Unterstützung erhalten, die sie brauchen und dass Frauen vor Gewalt geschützt werden.

Als Frauenbeauftragte kennt Franziska Sperl die Rechte von Frauen und kümmert sich darum, dass Frauen nicht schlechter behandelt werden als Männer. Sie spricht mit Frauen und hört ihnen zu, berät Frauen, sodass sie ihre Probleme selbst lösen können oder unterstützt sie bei der Lösung ihrer Probleme. Außerdem entwickelt sie Angebote speziell für Frauen. Bärbel Ebner assistiert ihr bei dieser wichtigen Aufgabe.

„Ich möchte Frauen stark machen. Mir ist wichtig, dass sich Frauen an ihrem Arbeitsplatz sicher und in der Wohngemeinschaft wohl fühlen.“

Franziska Sperl

Franziska Sperl hat ihre Ausbildung zur Frauenbeauftragten im Weibernetz e.V. gemacht. Persönlich ist Sie jeden 1. Dienstag im Monat von 11.00 – 12.00 Uhr im Konferenzraum 1 der Werkstatt für behinderte Menschen erreichbar, zusätzlich über den „Kummerkasten“ neben der Infotafel im 1. Stock der Werkstatt für behinderte Menschen.


Vertretung der Angehörigen und gesetzlichen Betreuungen

Der Beirat der gesetzlichen Betreuung und Angehörigen ist ein wichtiges Forum, um die Anliegen der gesetzlichen Betreuer und Angehörigen zu bündeln und ihnen Gehör zu verschaffen. Er wurde erstmals im Jahr 2000 auf Anregung der damaligen Geschäftsführerin gewählt. Der Beirat setzt sich aus insgesamt sieben Mitgliedern zusammen – davon wurden im Juli 2017 fünf Mitglieder gewählt und zwei Mitglieder durch die Geschäftsführung berufen. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Die Mitglieder engagieren sich alle ehrenamtlich und unentgeltlich und stehen für verschiedene Fragen und Anliegen zur Verfügung. Alle haben zusätzlich unterschiedliche Themenschwerpunkte, zu denen sie spezielle Informationen und Unterstützung anbieten.

Für Fragen und bei Herausforderungen in Bezug auf die Leistungserbringung in den einzelnen Wohneinheiten stehen die Geschäftsbereichsleitungen der Wohnbereiche gern zur Verfügung. Der Beirat der gesetzlichen Betreuung und Angehörigen kann hier bei Gesprächen hinzu gezogen werden. 

Aufgaben

Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt gemäß § 1901 des Bürgerlichen Gesetzbuches darauf, Menschen mit Behinderung bei der Vertretung ihrer Interessen bzw. bei der Gestaltung ihres Lebens nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu unterstützen. Der Beirat nimmt Wünsche und Anregungen seitens der gesetzlichen Betreuung, der Angehörigen und Selbstvertretungsgremien entgegen und berät die Geschäftsführung diesbezüglich zur Entwicklung von bestehenden bzw. möglichen neuen Angeboten und Dienstleistungen. Die in der UN-Behindertenrechtskonvention beschriebenen Rechte für Menschen mit Behinderung fließen als wichtige Grundlage in die Arbeit des Beirats ein. Er engagiert sich in politischer Lobby-Arbeit und beobachtet Entwicklungen in Politik und Gesellschaft und ist u.a. vernetzt mit dem Angehörigenbeirat des Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP). An den regelmäßig stattfindenden Angehörigentagen informiert der Beirat über aktuelle behindertenpolitische Themen.

Arbeitsweise

Der Beirat respektiert die Selbstbestimmungsrechte der gesetzlich betreuten Menschen und der Angehörigen, insbesondere die Selbstvertretungen der Bewohner und Werkstattbeschäftigten. Er wird nur auf Wunsch dieser beiden Gremien für tätig. Zur Erfüllung seiner Aufgaben und zur Umsetzung seines Selbstverständnisses

  • kommuniziert er transparent,
  • arbeitet mit allen Stellen vertrauensvoll zusammen und
  • begegnet unterschiedlichen Interessenslagen und Differenzen unvoreingenommen und ergebnisoffen.

Mitglieder des Beirats

Herbert Greulich
1. Vorsitzender
Politische Gremien- und Lobby-Arbeit
herbertgreulich(at)t-online.de


Ulrich Schäfer
stellv. Vorsitzender
Ansprechpartner für Rechts- und Treuhandfragen
opilio(at)kabelmail.de

Irma Demmel
Verbindung zur Bewohnervertretung und Ansprechpartnerin bzgl. des Ambulant Begleiteten Wohnens (ABW)
irma(at)id-lebensfreude.de

Alois Domeier
Ansprechpartner für Fragen zur Caritas und zum VdK
alois.domeier(at)polizei.bayern.de

Peter Kern
Ansprechpartner für Fragen zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Hilfsmittel
peterkern.jun(at)t-online.de

Paul Polyfka
Verbindung zum Werkstattrat
paul(at)polyfka.de

Johann Rötzer
Ansprechpartner für seniorenrelevante Fragen
roetzer.johann(at)web.de


Mitarbeitervertretung

Die Mitarbeitervertretung (MAV) vertritt die Interessen der Mitarbeiter*innen. Ihre Aufgaben sind vergleichbar mit denen von Betriebsräten im gewerblichen Bereich und von Personalräten in den öffentlichen Verwaltungen.